Deeskalation?

USA und Südkorea verzichten während der Winterspiele auf Militärmanöver

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Donald Trump hält sich bis zu Winterspielen im Hintergrund. 

Die USA und Südkorea verzichten während der Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang auf gemeinsame Militärübungen.

Washington - US-Präsident Donald Trump und Südkoreas Staatschef Moon Jae In einigten sich in einem Telefonat am Donnerstag darauf, die für Februar geplanten Manöver zu verschieben, wie das Präsidialamt in Seoul mitteilte. Die Winterspiele finden vom 9. bis 25. Februar in der im Nordosten gelegenen Stadt Pyeongchang statt. 

Mit ihrer Entscheidung wollen Trump und Moon offenbar zur Deeskalation des Konflikts um das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm beitragen. Die USA und ihr Verbündeter Südkorea hatten in den vergangenen Monaten mit gemeinsamen Militärmanövern mehrfach militärische Stärke demonstriert. Die Regierung in Pjöngjang wertet solche Übungen als Provokation. Während der vergangenen Monate hatte Nordkorea die internationale Gemeinschaft mit mehreren Raketentests und dem sechsten, bislang gewaltigsten Atomtest provoziert. 

Seit Jahresbeginn kam aber Bewegung in den Konflikt. Am Mittwoch schalteten Nord- und Südkorea einen seit knapp zwei Jahren abgeschalteten Kommunikationskanal wieder frei. Für kommende Woche sind bilaterale Gespräche auf hoher Ebene geplant.

AFP

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