Provokation gegen Nordkorea

USA und Südkorea wollen gemeinsame Militärübungen wieder aufnehmen

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US-Präsident Donald Trump.

Die USA und Südkorea wollen trotz der jüngsten diplomatischen Annäherung mit Nordkorea ihre gemeinsamen Militärübungen wieder aufnehmen.

Washington/Seoul - Eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums in Seoul sagte am Dienstag, die Übungen sollten voraussichtlich am 1. April aufgenommen werden und "in einem ähnlichen Umfang" stattfinden wie in den vorausgegangen Jahren. Die Manöver waren während der Olympischen Winterspiele in Südkorea ausgesetzt worden.

Das US-Verteidigungsministerium teilte in Washington mit, die gemeinsamen Übungen seien "auf Verteidigung ausgerichtet". Es gebe "keinen Grund für Nordkorea, sie als Provokation zu betrachten". Die Regierung in Pjöngjang sei vorab über den Termin und die Art der Übungen informiert worden.

Nordkorea sieht Übungen als Provokation

Ein für Februar geplantes Manöver hatten die USA und Südkorea wegen der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang verschoben. Zuvor hatten sie mit großen gemeinsamen Militärmanövern mehrfach militärische Stärke demonstriert. Die Regierung in Pjöngjang wertete solche Übungen stets als Provokation.

In den Konflikt mit Nordkorea ist seit Jahresbeginn Bewegung gekommen. Nordkorea nahm an den Olympischen Winterspielen in Südkorea teil. Bei einem Treffen in Pjöngjang vereinbarten eine südkoreanische Delegation und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un zudem ein Gipfeltreffen zwischen Südkoreas Präsident Moon Jae In und Kim, das Ende April stattfinden soll.

Auch ein Gipfeltreffen zwischen Kim und US-Präsident Donald Trump ist geplant. Der südkoreanische Sicherheitsberater Chung Eui Yong hatte nach den Gesprächen in Pjöngjang erklärt, Kim habe Verständnis dafür geäußert, dass die routinemäßigen gemeinsamen Militärübungen zwischen Südkorea und den USA weitergingen.

AFP

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