Vom Vatikan vermittelt

Venezuela-Krise: Regierung nimmt Dialog mit Opposition auf

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Präsident Maduro kommt zu Beratungen mit führenden Vertretern des Oppositionsbündnisses Mesa Democrática (MUD). Foto: Miguel Gutierrez

Caracas (dpa) - Mitten in der schweren politischen Krise Venezuelas hat die sozialistische Regierung des Landes einen vom Vatikan vermittelten Dialog mit der Opposition aufgenommen.

Wie die staatliche Nachrichtenagentur AVN mitteilte, kam Präsident Nicolás Maduro am Sonntagabend zu Beratungen mit führenden Vertretern des Oppositionsbündnisses Mesa Democrática (MUD) in einem Museum in der Hauptstadt Caracas zusammen.

Das Treffen in dem krisengeschüttelten südamerikanischen Ölstaat hatte wohl bis zum Schluss auf der Kippe gestanden. Einer MUD-Mitteilung zufolge weigerte sich die konservative Partei Voluntad Popular des inhaftierten Oppositionellen Leopoldo López, an den Gesprächen teilzunehmen. Die anderen MUD-Parteien drohten mit einem Abbruch des Dialogprozesses, sollten ihre Forderungen kein Gehör finden.

Die Opposition fordert die Freilassung politischer Häftlinge und ein von der Verfassung vorgesehenes Referendum zur Abwahl Maduros. Nachdem der von den Sozialisten kontrollierte nationale Wahlrat die Volksabstimmung blockiert hatte, kam es in der vergangenen Woche zu Massenprotesten in Caracas. Das Land mit den größten Ölreserven der Welt leidet wegen Korruption und Misswirtschaft seit Monaten unter einer dramatischen Versorgungskrise.

Bericht der Nachrichtenagentur AVN, Spanisch

MUD-Mitteilung, Spanisch

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