Nach Krebs-OP

Venezuelas Präsident Chávez zurück in Caracas

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Präsident Hugo Chávez.

Caracas - Rund zwei Monate nach seiner jüngsten Krebsoperation auf Kuba ist Venezuelas Präsident Hugo Chávez in seine Heimat zurückgekehrt.

Knapp zehn Wochen nach seiner jüngsten Krebsoperation auf Kuba ist Venezuelas Präsident Hugo Chávez in sein Land zurückgekehrt. „Wir sind in der venezolanischen Heimat zurück. Danke, mein Gott! Danke, geliebtes Volk!“, twitterte der 58-Jährige in der Nacht zum Montag nach seiner Ankunft in der Hauptstadt Caracas. Er werde die Behandlung in Venezuela fortsetzen, ergänzte er.

Chávez sei nach seiner Rückkehr in ein Militärkrankenhaus der Hauptstadt gebracht worden, teilte Vizepräsident Nicolás Maduro nach einem Bericht des Nachrichtensenders Telesur mit. Dort sei er in Begleitung seiner Familie und einigen Ministern. In den nächsten Tagen werde die Regierung nähere Angaben zum Gesundheitszustand des Staatschefs machen.

In seiner Twitter-Botschaft bedankte der linksgerichtete Präsident sich auch bei den Castro-Brüdern Fidel und Raúl sowie dem kubanischen Volk. „Ich klammere mich weiter an Christus und vertraue meinen Ärzten und Krankenschwestern“, ergänzte er. Er beendete seine Botschaft mit Che Guevaras Schlachtruf „Hasta la victoria siempre“ (Immer bis zum Sieg) und fügte hinzu: „Wir werden leben und siegen!“ Chávez, der sonst häufig Mitteilungen über Twitter schickte, hatte den Kurznachrichtendienst zuletzt am 1. November 2012 benutzt.

Der Staatschef war am 11. Dezember zum vierten Mal wegen seiner Krebserkrankung in Havanna operiert worden. Angesichts der Krankheit und von Komplikationen hatte er nicht wie vorgesehen am 10. Januar seine neue bis 2019 dauernde Amtszeit antreten können.

Am Freitag hatte die venezolanische Regierung erstmals seit rund zwei Monaten Bilder des 58-Jährigen vom Krankenbett in Havanna gezeigt. Auf beiden Fotos war er mit seinen ältesten Töchtern Rosa Virginia und María Gabriela zu sehen. Chávez müsse mit Hilfe einer Luftröhrenkanüle atmen, hieß es dazu.

dpa

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