Theaterstübchen, Caricatura-Galerie, Schauspielhaus

Tipps für den Wochenbeginn: Blues, Satire und die Piaf-Chansons 

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Bieten Blues und Rock in Kassel: Fade to blue.

Das neue Jahr beginnt bluesig und hat Satire, Melancholisches sowie Historisches zu bieten. 

Das findet Ihr hier: Blues- und Rockkonzert mit Fade to blue in Kassel | Cartoon-Ausstellung mit satirischem Jahresrückblick | Auftritt des Don-Kosaken-Chors Serge Jaroff | Führung im Hessischen Landesmuseum zur künftigen Landgraf-Carl-Ausstellung | Edith-Piaf-Abend mit Mary C. Bernet | Führung zur Kasseler Theatergeschichte

Blues und Rock mit Fade to blue

Fade to blue ist eine Band, in der jüngere und ältere Musiker gemeinsam der Blues- und Rockmusik Tribut zollen. Mit in erster Linie Coverstücken wird den Songs alter Blues- und Rockgrößen  neues Leben eingehaucht. Am Mittwoch tritt die Band im Kasseler Theaterstübchen auf.

Die Mischung aus Musikern mit Jahrzehnte langer Bühnenerfahrung und mit Einflüssen wie Jazz und Rock machen Fade to blue zu etwas Eigenem. In der Besetzung Schlagzeug, Keyboard, Leadgitarre, Gesang und Bass will die Band die Klassiker des Genres voll Leidenschaft eindrucksvoll präsentieren. Das hohe Maß an Spielfreude wird immer wieder durch ausgiebige Soli deutlich, unterstützt durch die dazu antreibende Rhythmik und Dynamik der Band. Kurzum: Stephan Eberlein (Drums),  Ralf Pitschke (Keyboards),  Marcel Eberlein (Vocals ), Norbert Kaiser (Bass),  Lars von Vogt (Guitar) und Marko Lier (Technik) wollen für ein tolles Konzerterlebnis sorgen. 

Mittwoch, 3. Januar, 20 Uhr, Theaterstübchen in Kassel, Jordanstr. 11. Vorverkauf: 8 Euro, Kartentelefon: 0561/ 203-204. Info 

Satirischer Jahresrückblick in Kassel

Trumpismus und Terrorismus, Fipronil, Dieselgate und Rettungsgassen, Ehe für alle und transatlantische Beziehungen, Einhörner und Männerdutts – über all das können die Besucher der Kasseler Karikaturenausstellung "Beste Bilder" sich köstlich amüsieren. 83 Cartoonisten haben sich dieses Mal den alles entscheidenden Fragen aus allen relevanten Bereichen des Lebens und der Welt angenommen. Zusammengefasst heißt das: Wer diese Ausstellung verpasst, hat das Jahr 2017 verpasst und kann 2018 eigentlich auch gleich zuhause bleiben.

Noch bis 18. Februar 2018 in der Caricatura Galerie im Kasseler Kulturbahnhof, Rainer-Dierichs-Platz. Öffnungszeiten: Di bis Sa 12 bis 19 Uhr, So und Feiertage 10 bis 19 Uhr. Eintritt 4/3 Euro. Am 1. Januar 2018 bleibt die Galerie geschlossen. Info

"Beste Bilder": In der Karikaturenausstellung in Kassel ist wieder ein satirischer Jaresrückblick zu sehen. 

Die Don Kosaken singen Melancholisches

Mit einem festlichen Neujahrskonzert gastiert der Don-Kosaken-Chor Serge Jaroff am Donnerstag im Kasseler Schauspielhaus. Don-Kosaken-Chöre pflegen ein Repertoire aus russischer Volksmusik und Folklore. Der älteste ist der Chor Serge Jaroff, der zugleich über fast sechs Jahrzehnte der berühmteste weltweit war. Nach längerer Pause ist er nun unter der Leitung von Wanja Hlibka, dem ehemals jüngsten Solisten Jaroffs, wieder in den großen Konzerthallen und Kathedralen in Europa und seit 2007 auch im fernen Osten zu hören. Die Don Kosaken wollen ihr Publikum mit ihren kraftvollen, timbrierten Stimmen begeistern und den Zauber und auch die Melancholie der russischen Musik vermitteln. Ihr Repertoire reicht von den festlichen Gesängen der russisch-orthodoxen Kirche über Volksweisen bis hin zu großen, klassischen Komponisten. 

Donnerstag, 4. Januar, 19.30 Uhr, Schauspielhaus in Kassel. Eintritt: 7,50 Euro bis 27 Euro, Tickets

Gastiert im Kasseler Schauspielhaus: Der Don- Kosaken-Chor Serge Jaroff. 

Führung: Landgraf Carl und seine Wirkung

Im März 2018 wird die Landesausstellung "Groß gedacht! Groß gemacht? Landgraf Carl in Hessen und Europa" im Museum Fridericianum eröffnet. Dazu bietet die Museumslandschaft Hessen Kassel eine Führung mit Elisabeth Burk an. Zahlreiche Kunstwerke werden hierfür aus der Dauerausstellung des Hessischen Landesmuseums in Kassel entnommen, um bei der Würdigung dieses für die Nordhessenmetropole so wichtigen Herrschers neu präsentiert zu werden. An ihre Stelle rücken aktuell in den Depots verborgene, selten oder noch nie gezeigte Schätze. Die Kunstpause bietet die Gelegenheit, kuratorische Überlegungen und einen Teil der im Fridericianum zu zeigenden Kunstwerke sowie deren Ersatzobjekte kennen zu lernen.

Mittwoch, 3. Janauar, 12.30 bis 13 Uhr, Hessisches Landesmuseum, Brüder-Grimm-Platz 5. Kosten: 2 Euro. Info

Edith-Piaf-Abend mit Mary C. Bernet

Wer kennt sie nicht, die großen Chansons von Edith Piaf, dem „Spatzen von Paris“? „La vie en rose“, „Milord“, „Padam-Padam“ und natürlich „Non, je ne regrette rien“. Diese wunderbaren Lieder trägt die Sängerin Mary C. Bernet am Mittwoch in der Kasseler Komödie vor. Edith Piaf war Enkelin einer Bordellköchin und Halbwaise, mit vier Jahren fast erblindet, mit zehn auf der Straße. Im Paris der 30er-Jahre wurde sie als Talent entdeckt und stieg zum internationalen Star auf. 

Lebensfroh und kraftvoll, deprimiert und leidend, unbeugsam und krank: Die Piaf spielte viele Rollen, und Mary C. Bernet gibt ihr auf der Bühne eine facettenreiche Gestalt. Die in Bremen lebende Sängerin, Schauspielerin und Choreografin präsentiert seit 2008 "Piaf – der Spatz von Paris” in der Inszenierung von Ursela Monn.

Mittwoch, 3. Januar, 20 Uhr, Komödie Kassel, Friedrich-Ebert-Str. 39.  Tickets: 24 und 26 Euro, Kartentelefon: 0561/ 18383. Info

Singt die großartigen Chansons der Edith Piaf: Mary C. Bernet. 


Kasseler Theatergeschichte im Blick

Ein Stück Kasseler Theatergeschichte wird bei einer Führung im Stadtmuseum der Fuldastadt wach. Museumsführer Jürgen Mahlmann lädt unter dem Titel „Jenny Soltans, Siegmund Weltinger und andere Bühnenstars“ dazu ein. Die Primadonna Jenny Soltans war als begnadete Mozartsängerin ein Liebling des Kasseler Publikums. Der Heldentenor Siegmund Weltinger genoss Sonderrechte und durfte sogar Kaiser Wilhelm II. Extrawünsche abschlagen. In der Führung geht es auch um die Theatergebäude:  vom Ottoneum über das von Simon Louis du Ry gebaute Hoftheater bis zum preußischen Staatstheater am Friedrichsplatz. Anhand der lebendigen Bilder des Fotografen Max Nehrdich können die Teilnehmer eintauchen in die prachtvollen Inszenierungen der 30er- und 40er-Jahre.

Mittwoch, 3. Januar, 17 Uhr, Stadtmuseum Kassel, Ständeplatz 16. Eintritt: 4/3 Euro, die Führung ist kostenfrei. Nur mit Anmeldung: Tel. 0561/ 7874405. Info

Genoss Sonderrechte: Heldentenor Siegmund Weltinger. 

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