Verbände wollen bessere Bedingungen für Altenpfleger

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Demonstration von Altenpflegern auf dem Opernplatz Kassel

Wiesbaden. Bessere Bedingungen für den Altenpflegerberuf haben die hessischen Wohlfahrtsverbände gefordert. Nur mit mehr Ausbildungsplätzen und einer besseren Bezahlung für die Beschäftigten könne dem „Pflegenotstand“ begegnet werden.

Das sagte Wolfgang Gern, Chef des Diakonischen Werks in Hessen-Nassau und Vorsitzender der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen, am Dienstag in Wiesbaden. Für das Bundesland errechnete er bis zum Jahr 2015 einen zusätzlichen Bedarf von 1600 Pflegefachkräften.

Altenpfleger demonstrieren in der Region

„Jetzt muss die Ausbildung beginnen“, forderte Gern. Die vor wenigen Wochen von der CDU/FDP-Landesregierung angekündigte Erhöhung um zusätzliche 500 Plätze in der Altenpflege-Ausbildung sei „nur ein erster Schritt“. Grundsätzlich will die Liga eine Verknüpfung der bisher getrennten Ausbildungswege für Kranken- und Altenpfleger.

Für eine Aufwertung des Pflegeberufs ist nach Ansicht der Liga auch eine bessere Bezahlung unverzichtbar. Die Einführung eines Mindestlohns sei wichtig gewesen. Allerdings werde dieser oft unterlaufen.

Die Liga hatte am Dienstag die Altenpfleger in den hessischen Einrichtungen dazu aufgerufen, mit Pfeifen, Töpfen und Trommeln auf den „Pflegenotstand“ aufmerksam zu machen. Mit einer Kampagne wird derzeit zugleich bei Jugendlichen für den Beruf des Altenpflegers geworben. (lhe)

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