Verdi setzt Streiks an Schleusen fort

Hannover. Im Tarifkonflikt bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) setzt Verdi am Montag die Streiks fort. Bis Mittwoch (7.8.) sollen in Niedersachsen und Bremen Schleusen, Bauhöfe und WSV-Verwaltungen bestreikt werden, teilte die Gewerkschaft am Sonntag in Berlin mit.

Die beim Bund beschäftigten Schleusenwärter fordern einen Tarifvertrag zur Absicherung ihrer Arbeitsplätze bei der geplanten Neuordnung ihrer Behörde. Verdi befürchtet, dass bei der Reform 3000 von bundesweit 12 000 Stellen wegfallen.

„Wir haben noch immer keine verbindliche Zusage für Tarifverhandlungen erhalten“, stellte Bundesvorstandsmitglieg Achim Meerkamp am Sonntag in einer Mitteilung fest. Das Bundesverkehrsministerium hatte als oberster Dienstherr zwar Zugeständnisse an die Gewerkschaft gemacht, lehnte aber einen Tarifvertrag bislang ab.

In Niedersachsen und Bremen war der Streik Mitte Juli ausgesetzt worden. Mehrere Tage lang hatten vor den Schleusen Dutzende Schiffe festgelegen. (dpa)

Rubriklistenbild: © dpa

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