Verdienste in Niedersachsen weiter unter Durchschnitt

Hannover. Arbeitnehmer in Niedersachsen verdienen weiterhin deutlich weniger als ihre Kollegen in den meisten anderen westdeutschen Bundesländern.

Die Vollzeitbeschäftigten im produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich kamen im Jahr 2011 auf einen durchschnittlichen Bruttoverdienst von 41 999 Euro, berichtet der Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie (LSKN).

Dies sind zwar 3,3 Prozent mehr als im Jahr 2010, allerdings 3648 Euro oder 8,7 Prozent weniger als der Durchschnittsverdienst aller vergleichbaren westdeutschen Beschäftigten.

Als einziges altes Bundesland rangiert Schleswig-Holstein (39 817 Euro pro Jahr) bei den Bruttoverdiensten hinter Niedersachsen. Die Bremer Arbeitnehmer liegen mit 45 530 Euro im vorderen Mittelfeld. Spitzenreiter sind die Beschäftigten in Hessen (49 937) und Hamburg (48 845 Euro).

Bundesweites Schlusslicht sind die Arbeitnehmer in Mecklenburg-Vorpommern mit durchschnittlich 32 502 Euro.

dpa / lni

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