Anweisung vom Finanzministerium

Auch Verfassungsschutz soll Steuersünder jagen

+
Zwei Schilder mit der Aufschrift Finanzamt und Polizei, aufgenommen in Miesbach (Bayern)

Berlin - Das Bundesfinanzministerium hat die Anweisung gegeben, dass neben Gerichten und Behörden wie zum Beispiel Arbeitsagenturen auch der Verfassungsschutz Steuersünder jagen soll.

Das Bundesfinanzministerium hat nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung vom Mittwoch Gerichte, Behörden und sogar den Verfassungsschutz angewiesen, die Finanzämter über mögliche unbekannte Einkünfte von Bürgern zu informieren. Das berichtet das Blatt unter Berufung auf ein internes "Merkblatt" des Ministeriums.

Die schlimmsten Fälle von Steuerverschwendung

Die schlimmsten Fälle von Steuerverschwendung

Viele Behörden verfügten "häufig über steuererhebliche Informationen, von denen die Finanzbehörden noch keine Kenntnis haben", heißt es in dem Schreiben, das nach Angaben der "Bild" über das Bundeszentralamt für Steuern an alle Behörden übermittelt wurde. So könnten etwa bei Arbeitsagenturen, Sozialversicherungsträgern, Gewerbeämtern, Grundbuchämtern, beim Verfassungsschutz oder Ausländerzentralregister "steuerlich relevante Fallgestaltungen" auftreten, die gemeldet werden sollten.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.