Vergewaltigung in Kaserne: Verdächtiger wieder frei

Bückeburg. Nach der Vergewaltigung einer Soldatin in einer Kaserne in Bückeburg (Landkreis Schaumburg) fehlt vom Täter noch jede Spur. Ein vorläufig festgenommener Tatverdächtiger sei wieder freigelassen worden, sagte ein Polizeisprecher am Freitag.

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Nach Medienberichten handelte es sich um einen Zivilangestellten der Kaserne. Die gesicherten Beweismittel hätten den Mann entlastet, teilte die Staatsanwaltschaft Bückeburg mit.

Der unbekannte Täter soll die junge Frau am Wochenende vergewaltigt und danach geknebelt und gefesselt in einen Spind eingeschlossen haben. Die Ermittlungen werden der Staatsanwaltschaft zufolge in alle Richtungen geführt. Auch die Feldjäger als Militärpolizei sind eingeschaltet.

Die Jägerkaserne gehört zur Heeresfliegerwaffenschule Bückeburg. Nach Bundeswehrangaben sind gut 100 Soldaten hier ständig stationiert, hinzu kommen 200 bis 300 Lehrgangsteilnehmer.

Seit 2001 ist die Bundeswehr in allen Bereichen für Frauen geöffnet. Bei den Berufs- und Zeitsoldaten liegt ihr Anteil derzeit noch bei knapp zehn Prozent. (dpa)

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