Verschwendung von Steuergeld

Verschwendung von Steuergeld: Acht Fälle aus Hessen im Schwarzbuch

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Aus dem Archiv: Ein Journalist liest am Mittwoch (19.09.12) in Berlin bei einer Pressekonferenz des Bundes der Steuerzahler im Schwarzbuch "Die oeffentliche Verschwendung 2012".

Wiesbaden/Berlin. Sorglosen Umgang mit Steuergeldern in Hessen prangert der Bund der Steuerzahler an. Acht Beispiele sind im Schwarzbuch des Bundes aufgelistet, das am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde.

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Aufgeführt wird etwa der Bau des Regionalflughafens Kassel-Calden für 271 Millionen Euro. Der Betriebsverlust für 2013 wird auf 6,6 Millionen Euro geschätzt. Die Stadt Frankfurt investierte im Jahr 2000 umgerechnet 51 Millionen Euro in einen gemischten Fonds aus Aktien und Renten. Anfang dieses Jahres betrug der Wert nur noch 42 Millionen Euro.

Angeprangert werden auch die auf 2,4 Millionen Euro gestiegenen jährlichen Kosten für die im Juni 2013 eröffnete neue hessische Landesvertretung in Brüssel. Es sind 1,6 Millionen Euro mehr als früher.

Ein schlechtes Beispiel sei außerdem die Finanzplanung für den Umbau und die Sanierung des Rathauses im osthessischen Künzell. Die Baukosten stiegen unter Zeitdruck kalkuliert von 1,66 auf 3,37 Millionen Euro.

Im Schwarzbuch aufgeführt werden auch Bau und Betrieb des Fußballstadions von Kickers Offenbach.

Ebenfalls fragwürdig seien die Standortentscheidungen der Bundeswehr zur Zukunft der Kasernen in Frankenberg und in Rotenburg an der Fulda.

Geld verpulvert worden sei auch bei der Verlegung von Natursteinpflaster am Hauptbahnhof in Darmstadt. Die Steine wiesen bereits nach kurzer Zeit erhebliche Schäden auf. (dpa)

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