Neue Ministerin

Verteidigungsministerin Lambrecht hat Amt angetreten

Christine Lambrecht
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Die neue Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) legt bei ihrer Vereidigung im Bundestag vor Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) den Amtseid ab.

Mit der Befehls- und Kommandogewalt über mehr als 180.000 Männer und Frauen in der Bundeswehr erwartet die neue Bundesverteidigunsministerin Christine Lambrecht eine große Aufgabe.

Berlin - Die neue Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) hat ihr Amt mit militärischen Ehren übernommen. Lambrecht wurde am Mittwoch auf dem Gelände ihres Ministeriums in Berlin empfangen.

Sie löst damit Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) als Inhaberin der Befehls- und Kommandogewalt über die mehr als 180.000 Männer und Frauen in der Bundeswehr ab.

Lambrecht, die zuletzt Bundesjustizministerin war, hatte bei ihrer Benennung angekündigt, Bundeswehreinsätze im Ausland regelmäßig überprüfen zu wollen. Zudem müsse es stets einen Plan für die Beendigung („Exit-Strategie“) geben. Sie plädierte auch für eine Modernisierung des Beschaffungswesens, damit Soldaten die nötige Ausrütung erhalten.

Lambrecht sagte zu ihrer neuen Aufgabe auch: „Für viele wird die Nominierung als Verteidigungsministerin eine Überraschung sein.“ Sie selbst sehe darin einen großen Vertrauensbeweis und eine Herausforderung. Parlamentarische Staatssekretätre werden nach Angaben aus der Koalition die Abgeordneten Siemtje Möller und Thomas Hitschler. Lambrecht werde zudem Margaretha Sudhof, bislang Staatssekretärin im Justizministerium, ins Wehrressort mitnehmen. dpa

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