Verwaltungsgericht: Marburg muss Studentenfest genehmigen

Marburg. Die Stadt Marburg muss nach einem Beschluss des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs (VGH) in Kassel ein umstrittenes Studentenfest erlauben.

Damit scheiterte am Freitag eine Beschwerde der Stadt gegen eine vorherige Entscheidung Gießener Verwaltungsrichter, die ebenfalls grünes Licht gegeben hatten. Auch der VGH sah einer Mitteilung zufolge keinen rechtlichen Grund, die Genehmigung für den „Marktfrühschoppen“ am Sonntag, 7. Juli, zu untersagen. Der Beschluss kann nicht angefochten werden (Az.: 2 B 1467/13).

Weil das traditionelle Fest auch rechtsorientierte Burschenschaften und Studentenverbindungen besuchen, kommt es immer wieder zu Protesten. Die Marburger Stadtverordnetenversammlung hatte beschlossen, dass die Veranstaltung nicht stattfinden soll. Der Magistrat verweigerte schließlich im Juni den Organisatoren die beantragte Sondergenehmigung, weswegen diese vor Gericht zogen. (dpa)

Rubriklistenbild: © Symbolbild dpa

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