Vietnamesen feiern 40 Jahre Kriegsende

In den historischen Uniformen des Vietcong paradieren vietnamesische Soldaten zum 40. Jahrestag des Kriegsendes durch Saigon. Foto: Le Quang Nhat
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In den historischen Uniformen des Vietcong paradieren vietnamesische Soldaten zum 40. Jahrestag des Kriegsendes durch Saigon. Foto: Le Quang Nhat
Veteranen des Krieges während der Parade zur Feier des Kriegsendes in Ho-Chi-Minh-Stadt, dem früheren Saigon. Foto: Le Quang Nhat
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Veteranen des Krieges während der Parade zur Feier des Kriegsendes in Ho-Chi-Minh-Stadt, dem früheren Saigon. Foto: Le Quang Nhat
US-Soldaten verlassen im September 1969 das mit Stacheldraht gesicherte Camp für Spezialkräfte bei Bu Prang. Foto: UPI
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US-Soldaten verlassen im September 1969 das mit Stacheldraht gesicherte Camp für Spezialkräfte bei Bu Prang. Foto: UPI
Jubel in Saigon: Vietnamesische Studenten feiern den 40. Jahrestag des Kriegsendes. Foto: Le Quang Nhat
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Jubel in Saigon: Vietnamesische Studenten feiern den 40. Jahrestag des Kriegsendes. Foto: Le Quang Nhat
Parade in Saigon: In Vietnam herrscht heute ungeteilter Stolz auf den Sieg gegen die Amerikaner. Foto: Le Quang Nhat
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Parade in Saigon: In Vietnam herrscht heute ungeteilter Stolz auf den Sieg gegen die Amerikaner. Foto: Le Quang Nhat
Eine Mutter kämpft sich während des Vietnam-Krieges mit ihren Kindern durch einen Fluss, um den Bombenangriffen zu entfliehen. Foto: Koichi Sawada/UPI
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Eine Mutter kämpft sich während des Vietnam-Krieges mit ihren Kindern durch einen Fluss, um den Bombenangriffen zu entfliehen. Foto: Koichi Sawada/UPI
Von Erschöpfung und Verzweiflung gezeichnete Menschen auf der Flucht im März 1975. Foto: UPI
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Von Erschöpfung und Verzweiflung gezeichnete Menschen auf der Flucht im März 1975. Foto: UPI
Die berühmten Tunnel von Cu Chi: Etwa sechs Meter unter der Erde hatte der Vietcong ein hunderte Kilometer langes Netz angelegt. Foto: Le Quang Nhat
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Die berühmten Tunnel von Cu Chi: Etwa sechs Meter unter der Erde hatte der Vietcong ein hunderte Kilometer langes Netz angelegt. Foto: Le Quang Nhat
Flucht aus Saigon: In den letzten Tagen des Krieges bestimmten solche Szenen das Bild. Foto: Hubert van Es
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Flucht aus Saigon: In den letzten Tagen des Krieges bestimmten solche Szenen das Bild. Foto: Hubert van Es

Für die einen ist es ein großer Sieg, für die anderen Kapitulation: Vor genau 40 Jahren fiel Saigon beim Einmarsch der Truppen aus dem kommunistischen Nordvietnam. Die Sieger feiern mit Stechschritt.

Ho-Chi-Minh-Stadt (dpa) - Soldatinnen in kurzem Rock und Stechschritt, jubelnde Massen in einem roten Fahnenmeer: Zehntausende Vietnamesen haben den kommunistischen Sieg im Vietnamkrieg vor genau 40 Jahren gefeiert.

Der Einparteienstaat ließ tausende Soldaten in einer bunten Militärparade in Ho-Chi-Minh-Stadt marschieren, dem ehemaligen Saigon. Jugendliche trugen ein riesiges Porträt von Revolutionsführer Ho Chi Minh, der den kommunistischen Sieg nicht mehr erlebt hatte. Er starb 1969.

Am 30. April 1975, war Saigon mit dem Einmarsch von Truppen aus dem kommunistischen Norden des Landes gefallen. Die Soldaten vertrieben die letzten Vertreter des südvietnamesischen Regimes und ihre amerikanischen Unterstützer. Die letzten US-Bürger flüchteten in Hubschraubern von den Dächern der Stadt.

"Der Frühjahrssieg ist eine prächtige Seite in unserem Geschichtsbuch", sagte Regierungschef Nguyen Tan Dung. "Wir haben die ruhmreiche Mission, den Süden zu befreien und das Land zu vereinen, vollbracht." Viele Soldaten, die damals für den Süden kämpften, und Exil-Vietnamesen, die als Boat People flüchteten, betrachten den 30. April bis heute als Tag der Kapitulation.

Die Menschen zogen am frühen Morgen unter sengender Hitze Fähnchen schwingend an der Tribüne der hohen Staatsgäste vorbei. Prunkstück der Militärparade war ein Nachbau von "Panzer 390", der damals im Blitzlichtgewitter der verbliebenen ausländischen Reporter durch die Tore des Präsidentenpalastes gebrettert war und dadurch berühmt wurde. Das Original steht dort heute noch.

Der Einmarsch in Saigon markierte das Ende von mehr als 20 Jahren Krieg. Vietnam vertrieb erst die französischen Kolonialherren, dann die USA. 58 000 US-Soldaten fielen in dem Kampf. Die Schätzungen über vietnamesische Opfer unter Kämpfern und Zivilisten liegen zwischen einer und drei Millionen.

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