Wunsch ist Schlichtungsverfahren

Volker Bouffier im HNA-Interview: Lokführerstreik ist „unbefriedigend“

Hofft auf Schlichtung im Bahnstreik: Ministerpräsident Volker Bouffier. Foto: Holscher

Wiesbaden. Ministerpräsident äußert sich im Interview mit der HNA in Wiesbaden zur der Situation bei der Bahn und hofft auf ein Schlichtungsverfahren.

Als „völlig unbefriedigende Situation“ hat Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (62) die Situation des Bahnstreiks der Lokführer bezeichnet. Das sagte er in einem Gespräch mit der HNA in Wiesbaden. Er wünsche sich ein Schlichtungsverfahren, um den Streik der Lokführergewerkschaft GDL zu beenden. Die Leidtragenden seien die Bahn, die Kunden und auch die Bahnbediensteten, weil sie so irgendwann ihrer Arbeitsplätze verlieren könnten, wenn es so weitergehe, sagte Bouffier gegenüber der HNA.

In dem Gespräch nahm der Ministerpräsident auch Stellung zu seinem Parteikollegen Hans-Jürgen Irmer, dessen homosexuellenfeindlichen Äußerungen am Dienstag vom Landtag missbilligt wurden. Irmer sei ein hoch anerkannter Bildungspolitiker. Irmer habe aber in der Vergangenheit bestimmte Äußerungen getätigt, die missverständlich waren. Das sei unter dem Strich nicht klug - denn das stresse Irmer selbst und auch die Partei.

Das komplette Interview mit dem hessischen Ministerpräsidenten lesen Sie morgen in der gedruckten Ausgabe der HNA und in Auszügen auf hna.de. Darin äußert sich Bouffier zu den geplanten Stelleneinsparungen und niedrigen Lohnsteigerungen im Beamtenapparat sowie der Aufnahme von Flüchtlingen. (mho)

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