Volkszählung: Amt droht mit Zwangsgeld

Oldenburg. Die Volkszählung 2011 könnte für bis zu 40 000 Haus- und Wohnungseigentümer in Niedersachsen unangenehme Folgen haben. Weil sie die Fragebögen bisher nicht beantwortet haben, droht ihnen ein Zwangsgeld. Das berichtete am Mittwoch die „Nordwest-Zeitung“ in Oldenburg.

In Niedersachsen waren im vergangenen Jahr alle rund 2,3 Millionen Immobilieneigentümer im Zuge der Volkszählung angeschrieben worden - knapp 1,5 Prozent davon reagierten bisher nicht ausreichend.

Der Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie (LSKN) schickte den Eigentümern vor kurzem eine letzte Mahnung.

Zufallsprinzip

Nach Angaben eines Behördenmitarbeiters müssen die Betroffenen damit rechnen, dass sie ein Zwangsgeld von 300 Euro und rund 100 Euro Mahngebühren zahlen müssen, wenn sie die Fragen nicht beantworten.

Bei der Volkszählung waren im vergangenen Sommer zehn Prozent der Bevölkerung nach einem Zufallsprinzip ausgewählt und befragt worden. Zusätzlich waren aber alle Besitzer von Gebäude- und Wohnungseigentum angeschrieben worden, um Fragen zur Größe ihres Grundbesitzes zu beantworten. (lni)

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