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Von den Handballern lernen: Forsche Nationalmannschaft hat Sympathien auf ihrer Seite

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Von: Axel Welch

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Axel Welch
Axel Welch, Leiter Leserdialog © Andreas Fischer

Regelmäßig setzt sich Axel Welch, Leiter Leserdialog der HNA, mit einem Thema der Woche auseinander. Diesmal geht es um das couragierte Auftreten der Handball-Nationalmannschaft bei der EM. Corona würfelt die Aufstellung durcheinander.

Eine Sorge bleibt Handball-Bundestrainer Alfred Gislason in diesen Tagen erspart. Er muss keine Entscheidung fällen, welchen Spielern er mal eine längere Pause gönnen muss. Corona regelt das für ihn. Das Virus ist bei der Europameisterschaft wie ein unsichtbarer Coach. Das arg gebeutelte Nationalteam wird praktisch durch Sars-Cov-2 aufgestellt. Wer auflaufen kann, entscheidet sich oft erst kurz vor Spielbeginn.

So wie Leserin Irene Kuhl angesichts der Coronadramatik bei der EM vom couragierten Auftreten der durcheinandergewirbelten Mannschaft schwärmt, fliegen gerade den deutschen Elite-Handballern bundesweit die Herzen zu. Es kommt halt gut an, eine knifflige Lage anzunehmen, ohne permanent jammernd nach Ausreden für nicht gelungene Aktionen zu suchen. Aufstehen und weitermachen, das ist das Motto. Von daher darf man sich von den vielen jungen Talenten und ihrem 39-jährigen Torwartfuchs Johannes Bitter einiges abschauen, das im anstrengenden Alltag hilft. leserdialog@hna.de

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