Versprechen einlösen

Von Trump genehmigt: USA schieben KZ-Aufseher nach Deutschland ab

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Das Haus des ehemaligen KZ-Wachmanns Jakiw Palij im Stadtteil Jackson Heights im Stadtteil Queens von New York.

Die USA haben den früheren SS-Mann Jakiw Palij, der als Aufseher im Konzentrationslager Trawniki im besetzten Polen tätig war, nach Deutschland abgeschoben.

„Um das Freiheitsversprechen zu wahren, das Holocaust-Opfern und ihren Familien gegeben wurde“, habe Präsident Trump die Abschiebung des heute 95-Jährigen zur Priorität gemacht, teilte das Weiße Haus am Dienstag mit. Palij wohnt jetzt im Münsterland, wie msl24.de* berichtet.

„Die Vereinigten Staaten werden niemanden tolerieren, der NS-Verbrechen und andere Menschenrechtsverstöße unterstützt hat, und diese Personen werden auf amerikanischem Boden keine Zuflucht finden“, hieß es.

Palij, der auf dem Gebiet der heutigen Ukraine geboren wurde, sei 1949 in die USA ausgewandert und habe 1957 die amerikanische Staatsbürgerschaft angenommen. Er habe den USA damals seine Nazi-Vergangenheit verheimlicht und angegeben, auf einem Bauernhof und in einer Fabrik gearbeitet zu haben. Ein US-Gericht hatte dem früheren SS-Mann bereits 2003 die Staatsbürgerschaft entzogen. 2004 sei seine Abschiebung erstmals angeordnet worden, bis jetzt aber ohne Erfolg geblieben, so die Mitteilung.

Der Abschiebung seien „umfangreiche Verhandlungen“ vorausgegangen, hieß es darin weiter. Der Vorgang fördere „die Zusammenarbeit mit einem zentralen europäischen Bündnispartner der Vereinigten Staaten.“

*msl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

dpa

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