Vorerst kein Verbot für E-Zigaretten in Niedersachsen

Erlaubt: E-Zigaretten, in denen Aromastoffe verdampft werden. Auf dem Bild eine Hamburger „Raucherin“. Archivfoto: dpa

Hannover. Für E-Zigaretten wird es in Niedersachsen vorerst kein Verbot geben. Das geht aus einer am Sonntag veröffentlichten Antwort des Landesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage des FDP-Landtagsabgeordneten Roland Riese hervor.

Auch Behörden will das Land nicht die Vorschrift machen, dass sie in ihren Büros E-Zigaretten verbieten sollen.

Ein Sprecher des Gesundheitsministerium sagte, Ziel der Landesregierung bei der Debatte über die Gefahren von E-Zigaretten sei vor allem die Einhaltung des Jugendschutzes. Sinnvoll sei dabei aber nur eine bundesweit einheitliche Lösung. Bei der nächsten Konferenz der Gesundheitsminister in diesem Frühjahr könnte beschlossen werden, dass E-Zigaretten unter Arzneimittelrecht fallen. Dann dürften sie nur noch in Apotheken an Erwachsene verkauft werden.

E-Zigaretten, in denen Aromastoffe verdampft werden, werden als Alternative zu herkömmlichen Zigaretten angeboten. Bei der gesundheitlichen Bewertung gibt es aber noch Ungewissheit. Studien zur möglichen Gefahr durch E-Zigaretten gibt es noch nicht. Trotzdem hatten Zollfahnder kürzlich bei einem Händler in Wunstorf große Mengen Dampfmittel für E-Zigaretten beschlagnahmt. (lni)

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.