Attacke auf Kauder und Seehofer

Nach Vorwürfen: Trittin greift Union an

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Jürgen Trittin attackiert CSU und CDU.

Köln - Nach heftigen Vorwürfen vonseiten der CDU geht Jürgen Trittin in der Pädophilie-Debatte in die Gegenoffensive. Er attackiert vor allem Volker Kauder und Horst Seehofer.

Bei einer Wahlkampf-Veranstaltung in der Kölner Innenstadt erinnerte der Grünen-Spitzenkandidat am Donnerstag an frühere Versäumnisse der CDU. Noch in den 1990er Jahren hätten sich Unionspolitiker dagegen gestemmt, Vergewaltigungen in der Ehe unter Strafe zu stellen.

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Die Grünen hingegen hätten seit 1981 dafür gestritten, jede Vergewaltigung auch als Vergewaltigung zu bestrafen. Bei der CDU sei das keineswegs so gewesen. „Wir wissen auch noch, wer damals in namentlicher Abstimmung dafür war, dass das weiterhin bloß Nötigung ist: Volker Kauder, heute Fraktionsvorsitzender, Gerda Hasselfeldt, heute Vorsitzende der CSU-Gruppe im Bundestag, Horst Seehofer, heute Ministerpräsident von Bayern, Peter Ramsauer, heute Verkehrsminister. Ich unterstelle diesen vieren, dass sie heute heilfroh sind, dass wir sie damals überstimmt haben .“

Die zentralen Positionen des Grünen-Wahlprogramms

Die zentralen Positionen des Grünen-Wahlprogramms

Trittin war 1981 presserechtlich für ein Kommunalwahlprogramm verantwortlich, das Straffreiheit für gewaltfreie sexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen und Kindern forderte. Dies bezeichnete er in Köln erneut als „Fehler“. Die Grünen würden das konsequent aufarbeiten. „Wir haben da nichts zu vertuschen, wir wollen das alles aufdecken“, sagte Trittin.

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