Umfrage deckt auf

Wer wählt eigentlich die AfD-Partei?

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Bernd Lucke ist einer der Gründer der Partei Alternative für Deutschland

Berlin - Auf welche Wähler darf die neu gegründete Partei Alternative für Deutschland hoffen? Eine Umfrage ging dem nun auf den Grund - mit eindeutigem Ergebnis.

Die neugegründete eurokritische Partei Alternative für Deutschland (AfD) hat ihr größtes Wählerpotenzial bei früheren FDP- und Linkspartei-Wählern. Dies ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag von "Zeit Online".

35 Prozent derjenigen, die bei der Bundestagswahl 2009 die Linke gewählt haben, können sich vorstellen, im Herbst für die AfD zu stimmen. Unter den FDP-Wählern sind es 33 Prozent, von Unions- und SPD-Wählern je 18 Prozent, bei den Grünen-Wählern 16 Prozent.

Insgesamt können sich demnach 27 Prozent der Deutschen vorstellen, die neue Partei zu wählen. Aber nur drei Prozent würden der AfD mit Sicherheit ihre Stimme geben, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Für die repräsentative Umfrage befragte YouGov vom 15. bis 16. April 1044 Wähler.

dpa

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