Wird sie die neue US-Präsidentin?

Wahlumfrage 2020: Oprah mit gigantischem Vorsprung vor Trump

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US-Moderatorin Oprah Winfrey mit ihrem Preis anlässlich der 75. Verleihung der Golden Globe Awards.

Oprah Winfreys Rede bei den „Golden Globes“ begeisterte die USA. Selbst Ivanka Trump lobte - und bekam dafür Kritik. Ihren Vater könnte die Talkmasterin einer Umfrage nach 2020 möglicherweise als Präsident beerben.

Seit ihrer Rede bei der Verleihung der Filmpreise Golden Globes wird in den USA heftig über eine mögliche Präsidentschaftskandidatur der Fernsehmoderatorin Oprah Winfrey im Jahr 2020 spekuliert - Amtsinhaber Donald Trump erwartet jedoch nicht, dass Winfrey gegen ihn antreten wird.

"Ich mag Oprah", er kenne sie "sehr gut", sagte Trump am Dienstag in Washington. Mit Blick auf das nächste Präsidentschaftsrennen fügte er aber sogleich hinzu: "Ich denke nicht, dass sie sich bewerben wird." Zweieinhalb Jahrzehnte lang moderierte Winfrey eine der populärsten Talkshows in der Geschichte des US-Fernsehens.

Winfrey wäre für Trump eine gefährliche Rivalin

Winfrey hatte am Sonntag bei der Entgegennahme eines Preises für ihr Lebenswerk eine leidenschaftliche Rede gegen den sexuellen Missbrauch von Frauen gehalten. Danach plädierten diverse Stars wie die Popsängerin Lady Gaga und die Schauspielerin Meryl Streep dafür, dass sie gegen Trump antreten solle. Selbst Trumps Tochter Ivanka lobte, erntete dafür aber einen Shitstorm.

Die immens populäre Winfrey wäre für Trump eine zweifellos gefährliche Rivalin, obwohl auch sie ein Politikneuling wäre. Denn einer neuen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts „Rasmussen Reports“ zufolge, würden 48 Prozent der Befragten für Winfrey stimmen, wenn heute schon für die Wahl 2020 abgestimmt werden würde. Lediglich 38 Prozent würden Trump wählen, 14 Prozent gaben an, unentschlossen zu sein.

Video: Ivanka Trump lobt Oprahs Rede und erntet Shitstorm

Die große Frage aber ist: Will Winfrey überhaupt kandidieren? Darüber gibt es zwiespältige Berichte: So melden Medien, dass sie bereits hinter der Bühne bei den Golden Globes klar gemacht haben soll, dass sie keine Präsidentschaft anstrebe. 

Nach Informationen des Fernsehsenders CNN wiederum denkt die Moderatorin, Schauspielerin, Buchautorin und milliardenschwere Geschäftsfrau allerdings durchaus "aktiv" über ihre mögliche Präsidentschaftskandidatur nach. Der Sender berief sich auf zwei "enge Freunde" der 63-jährigen Afroamerikanerin, die namentlich nicht genannt wurden.

Nach den neuesten Umfragen sollte sie sich das tatsächlich noch einmal „aktiv“ überlegen. Am Geld für den Wahlkampf sollte es nicht scheitern: Ihr Vermögen wird laut Forbes auf 2,3 Milliarden Dollar geschätzt.

Lesen Sie auch: Oprah Winfrey gegen Donald Trump – ein Traum-Duell?

afp, mke

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