Machbarkeitsstudie über Wiedereröffnung des Kali-Bergwerks Siegfried-Giesen noch in Arbeit

Warten auf die Renaissance des Bergbaus

Vor dem Neubeginn? Eine Lore steht vor dem verwaisten Verwaltungsgebäude des Kalibergwerks Giesen. Foto: dpa

Giesen. Die erhoffte Renaissance des Bergbaus in Niedersachsen lässt auf sich warten. Ein Jahr, nachdem der Düngemittelproduzent K+S in Kassel seinen Plan veröffentlicht hatte, die Wiedereröffnung des stillgelegten Kali-Bergwerks Siegfried-Giesen im Kreis Hildesheim zu prüfen, ist die Entscheidung noch nicht gefallen. Die Machbarkeitsstudie erfordere mehr Zeit, als zunächst angenommen, sagte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag. Voraussichtlich werde im Sommer entschieden, ob in dem 1987 geschlossenen Kalibergwerk wieder Salze gefördert werden sollen.

Dabei ist von Investitionen in Höhe von rund 500 Millionen Euro die Rede. Die Region könne zudem mit bis zu 700 neuen Arbeitsplätzen rechnen. Ab 2018/19 könnten in Giesen pro Jahr mehr als zwei Millionen Tonnen Kali gefördert und vor Ort zu hochwertigen Düngemitteln verarbeitet werden. Die Lagerstätte reiche für eine Förderung von mindestens 20 Jahren Dauer. (lni)

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