„Das All ist eine Kampfzone“

Star-Wars-Szenarien im Weißen Haus: Trump will „Space Force“ gründen

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Wird Trump in der Zukunft zum Anführer von Streitkräften im Weltall?

Nachdem bekannt wurde, dass die Vereinigte Staaten weltweit am meisten für die Aufrüstung ausgeben, hat Trump die nächste Überraschung bereit und kündigt die Gründung einer „Space Force“ an.

Washington - Sieht sich Trump in der Zukunft etwa als Kommandant eines Weltraumschiffes? Der US-Präsident plant nämlich, eine „Space Force“ für Kriege im Weltall zu gründen!

Das kündigte Trump selbst am Dienstag an, als er dem College-Football-Team der Armee einen Preis überreichte. „Ihr werdet zu den fünf stolzen Säulen der Streitkräfte der Vereinigten Staaten gehören – Heer, Marine, Marineinfanterie, Luftwaffe und Küstenwache. Und wir denken sogar noch über eine sechste Säule nach, nämlich Streitkräfte im Weltall“, sagte der US-Präsident in einer Rede, die auf dem Youtube-Kanal des Weißen Houses zu sehen ist. 

„Der Krieg der Zukunft wird im All ausgefochten“

Es ist nicht das erste Mal, das Trump über dieses Projekt spricht. Bei einer Rede in Kalifornien vergangenen März hatte der Tycoon seinen Wunsch, eine „Space Force“ zu gründen, schon bekannt gemacht, wie das Onlineportal CNN berichtet. „Das All ist eine Kampfzone, genau wie das Land, die Luft und das Wasser“, hatte er damals gesagt. 

Und mit diesem Projekt steht er in der Politik nicht allein. Der Verteidigungsexperte Mike Rogers sagte der CNN, er sei besonders begeistert, dass dieser Plan im Weißen Haus endlich an Boden gewinne. „Der Krieg der Zukunft wird im All ausgefochten und wir müssen für unsere nationale Sicherheit gewissenhaft und anderen Ländern voraus bleiben“, erklärte der Republikaner. Zusammen mit seinem Kollegen, dem Demokraten Jim Cooper, habe er in den letzten zwei Jahren an einem Vorschlag gearbeitet, mit dem Ziel, einen neuen militärischen Zweig zu errichten, der sich auf den Weltraum konzentriert.

Noch kein konkreter Plan

Bis jetzt wurde aber nichts Konkretes erreicht: Der Vorschlag wurde schließlich von der endgültigen Version des 700 Milliarden Dollar schweren Gesetzes über die Verteidigungspolitik gestrichen, das vergangenen Dezember von Trump unterzeichnet wurde.

Doch Rogers hat die Hoffnung nicht verloren. Und Trump anscheinend auch nicht. Der CNN erzählte der Politiker noch, er habe vor Kurzem mit dem Präsidenten telefoniert und nochmal über die Wichtigkeit dieser Initiative gesprochen.

Lesen Sie auch: Doch nicht der „gesündeste Präsident“ ever? Razzia in Praxis von Trump-Arzt.

fm

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