Durchsuchungen in vier Ländern

Wasserpfeifentabak geschmuggelt - Durchsuchungen in vier Ländern

Frankfurt. Der Zoll ermittelt gegen sechs Männer wegen des Schmuggels und der Hehlerei von rund fünf Tonnen unverzolltem Wasserpfeifentabak. Die Beschuldigten im Alter von 22 bis 44 Jahren sollen damit einen Steuerschaden von mehr als 100.000 Euro verursacht haben.

Das teilte das Zollfahndungsamt in Frankfurt am Freitag mit. Das spezielle Tabakgemisch sollen sie in Geschäften und Shisha-Bars im Saarland, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen verkauft haben.

Rund 70 Beamte hatten am Donnerstag in vier Bundesländern zehn Wohnungen und Firmenräume durchsucht. Drei davon waren im Kreis Saarlouis, zwei im Kreis Mayen-Koblenz, zwei im niedersächsischen Langenhagen und je eine im Kreis Neuwied sowie in Gelsenkirchen und Gladbeck. Dabei wurden 80 Kilo Wasserpfeifentabak, 65.000 Euro und zahlreiche Handys, Computer und schriftliche Unterlagen sichergestellt. 2,2 Tonnen des Tabakgemischs hatten die Ermittler bereits vor den Durchsuchungen beschlagnahmt.

Die Beschuldigten, gegen die der Zoll seit Anfang des Jahres ermittelt, sollen den Wasserpfeifentabak aus der Schweiz und Frankreich nach Deutschland geschmuggelt haben. Zudem wird ihnen vorgeworfen, an Ein-Kilo-Behältnissen Steuerzeichen mit dem Gewicht von 500 Gramm angebracht zu haben. Die Männer sind auf freiem Fuß.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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