Wechselstimmung: Rot-Grün hat bei Umfrage die Nase vorn

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Kann mit Blick auf die Werte fpür seine Partei guter Ding sein: SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel.

Wiesbaden. Wechselstimmung in Hessen: Wäre am kommenden Sonntag Landtagswahl, hätte Rot-Grün die Nase vorn. FDP, Linke und Piraten müssten um den Einzug in den Landtag bangen.

Das ist das Ergebnis einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des Hessischen Rundfunks (hr). Demnach wäre zwar die CDU mit 36 Prozent noch immer stärkste politische Kraft im Land, doch ihr Koalitionspartner FDP wäre mit nur 4 Prozent draußen. Dagegen kämen die Sozialdemokraten mit 31 und die Grünen mit 18 Prozent zusammen auf eine klare Mehrheit von 49 Prozent.

Im Vergleich zum hr-Hessentrend vom Januar 2012 konnten CDU (+3) und FDP (+1) jedoch leicht zulegen. Der Anteil der SPD blieb gleich, die Grünen verloren 3 Prozentpunkte.

Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) läge bei einer Direktwahl mit 44 Prozent (+6) knapp 10 Punkte vor seinem SPD-Herausforderer Thorsten Schäfer-Gümbel, dem 35 Prozent der Hessen (+5) ihre Stimme geben würden. Für den Trend hat Infratest dimap in den vergangenen Tagen rund 1000 wahlberechtigte Hessen telefonisch befragt.

Die regierende CDU zeigte sich dennoch zufrieden: "Als einzige Partei hat die CDU deutlich zugelegt", sagte der Generalsekretär der CDU Hessen, Peter Beuth, am Morgen. In Hessen gebe es keine Wechselstimmung. "Die Menschen haben eine positive Grundstimmung, leben gerne in Hessen und trauen uns in allen entscheidenden Politikfeldern am meisten zu."

Beuth sieht in der Umfrage zudem eine deutliche Absage an die Einheitsschulpläne der SPD. "Die Entscheidung, den hessischen Gymnasien die Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 zu ermöglichen, war richtig", sagte der CDU-Generalsekretär.

Dagegen sieht sich auch SPD-Landeschef Schäfer-Gümbel bestätigt: "Unser Ziel ist in Reichweite, wir haben aber noch viel Arbeit vor uns", twitterte er am Morgen über den gleichnamigen Kurznachrichtendienst. (dpa)

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