Polizei gibt Entwarnung

"Rock am Ring" geht nach Terroralarm weiter

Festivalveranstalter Marek Lieberberg verkündet das Zwischenzeitliche Aus des Musikfestivals Rock am Ring. Die Polizei hat inzwischen Entwarnung gegeben. Die Veranstaltung wird fortgesetzt. Foto: Thomas Frey
1 von 11
Festivalveranstalter Marek Lieberberg verkündet das Zwischenzeitliche Aus des Musikfestivals Rock am Ring. Die Polizei hat inzwischen Entwarnung gegeben. Die Veranstaltung wird fortgesetzt.
Polizeibeamte durchsuchen nach dem Festivalabbruch wegen Terrorgefahr das Veranstaltungsgelände. Der genaue Hintergrund für den Terroralarm war zunächst unklar. Foto: Thomas Frey
2 von 11
Polizeibeamte durchsuchen nach dem Festivalabbruch wegen Terrorgefahr das Veranstaltungsgelände. Der genaue Hintergrund für den Terroralarm war zunächst unklar. Foto: Thomas Frey
"Aus polizeilicher Sicht verlief die Nacht ohne besondere Vorkommnisse", sagte ein Sprecher der Polizei in Koblenz. Foto: Thomas Frey
3 von 11
"Aus polizeilicher Sicht verlief die Nacht ohne besondere Vorkommnisse", sagte ein Sprecher der Polizei in Koblenz. Foto: Thomas Frey
Das Gelände ist vollständig geräumt. Rund 85 Bands sollten von Freitag bis Sonntag auf vier Bühnen auftreten. Foto: Thomas Frey
4 von 11
Das Gelände ist vollständig geräumt. Rund 85 Bands sollten von Freitag bis Sonntag auf vier Bühnen auftreten. Foto: Thomas Frey
Das legendäre Musikfestival war am Freitagabend unterbrochen worden. Foto: Thomas Frey
5 von 11
Das legendäre Musikfestival war am Freitagabend unterbrochen worden. Foto: Thomas Frey
Menschenleere auf dem Festivalgelände. Foto: Thomas Frey
6 von 11
Menschenleere auf dem Festivalgelände. Foto: Thomas Frey
Festivalbesucher mussten nach der Terrorwarnung das Musikfestival Rock am Ring verlassen. Foto: Thomas Frey
7 von 11
Festivalbesucher mussten nach der Terrorwarnung das Musikfestival Rock am Ring verlassen. Foto: Thomas Frey
Nach Angaben der Polizei blieben die meisten Zuschauer ruhig. Foto: Thomas Frey
8 von 11
Nach Angaben der Polizei blieben die meisten Zuschauer ruhig. Foto: Thomas Frey
Der Platz vor der Haupttribüne hatte sich bereits nach wenigen Minuten komplett geleert. Foto: Thomas Frey
9 von 11
Der Platz vor der Haupttribüne hatte sich bereits nach wenigen Minuten komplett geleert. Foto: Thomas Frey

Am Nürburgring wird bald wieder gerockt - nach einer Pause wegen Terrorverdachts läuft das Musikspektakel weiter. Die Veranstalter zeigen sich erleichtert.

Nürburg - Nach der Unterbrechung wegen eines Terrorverdachts wird das Musikfestival "Rock am Ring" fortgesetzt. Diese Entscheidung gab die Koblenzer Polizei am Vormittag über den Kurznachrichtendienst Twitter bekannt: "Wir freuen uns mit euch. Es geht weiter!"

Die Veranstalter des Festivals am Nürburgring in der Eifel schrieben auf Facebook: "Das ist die Nachricht, auf die alle Rock am Ring Fans warten. Nach intensiven Durchsuchungen des gesamten Festivalgeländes haben sich die Verdachtsmomente für eine akute Gefährdungslage nicht erhärtet." Die Polizei habe "grünes Licht für eine Wiederaufnahme der Aufbauarbeiten auf den Bühnen" gegeben. Wann genau das Festivalgelände wieder geöffnet werde, sei noch unklar. "Wichtig ist, es geht weiter!".

Das dreitägige Festival war am Freitagabend wenige Stunden nach dem Auftakt unterbrochen worden. Die Polizei hatte nach eigenen Angaben Hinweise auf eine mögliche terroristische Gefährdung. Zehntausende Fans wurden per Lautsprecherdurchsagen aufgefordert, das Gelände zu verlassen. Unter anderem der Auftritt der Band Rammstein, einer der Topacts des Festivals, musste abgesagt werden.

Die Räumung des Geländes verlief problemlos und friedlich. Die Musikfans konnten die Nacht in ihren Zelten und anderen Quartieren nahe dem Festivalgelände an der Rennstrecke verbringen. Der Konzertveranstalter Marek Lieberberg dankte den Besuchern für "unglaublich diszipliniertes Verhalten und die vorbildliche Kooperation".

Die Polizei hatte noch am Abend begonnen, das Gelände rund um die Bühnen abzusuchen und setzte die Durchsuchungen am Samstagmorgen fort. Der genaue Hintergrund für den Terroralarm war anfangs unklar. Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung verhörte die Polizei am späten Abend zwei Mitarbeiter eines Subunternehmens. Es habe die Befürchtung bestanden, dass die beiden Männer etwas auf dem Gelände hinterlegt haben. Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) wollte sich um 11.00 Uhr am Nürburgring in der Eifel zu den Ereignissen äußern.

Für die Sicherheit des Festivals ist ein Großaufgebot der Polizei im Einsatz. Rund 1200 Polizisten wurden an den Nürburgring geschickt. Das Sicherheitskonzept war nach dem Terroranschlag auf ein Konzert in Manchester vor anderthalb Wochen noch einmal überprüft worden. Alle knapp 90 000 Ticket für das Festival waren verkauft worden. Beim parallel in Nürnberg stattfindenden Zwillingsfestival "Rock im Park" waren die Konzerte am Freitagabend weitergegangen.

Alle Entwicklungen rund um Rock am Ring 2017 finden Sie im News-Ticker auf merkur.de.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Weitere Fotostrecken des Ressorts

NSU-Urteil: Bilder vom Gerichtsprozess gegen Beate Zschäpe
Im NSU-Prozess lautet das Urteil gegen Beate Zschäpe Höchststrafe. Zschäpe hat sich laut Gericht in zehn Mordfällen …
NSU-Urteil: Bilder vom Gerichtsprozess gegen Beate Zschäpe
Neue Ausrüstung für die Polizei in Hessen 
Hessen investiert so viel Geld wie nie in die Ausrüstung der Polizei. 137 Millionen Euro sind im Doppelhaushalt 2018/19 …
Neue Ausrüstung für die Polizei in Hessen 

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.