Weihnachtsmärkte vor malerischen Kulissen

Hannover. Glühwein, liebevoll geschmückte Buden und Kunsthandwerk - in Niedersachsen starten Ende November die Weihnachtsmärkte. Viele Städte locken mit Besonderheiten.

Weihnachtliche Beleuchtung, stimmungsvolle Musik und jede Menge Leckereien bieten die Weihnachtsmärkte in Niedersachsen. Vor malerischen Kulissen wie der Burg Bodenteich oder historischen Fachwerkgebäuden in Hameln und Lüneburg locken die Händler mit ihren Waren und mit vielen Attraktionen. Eine kleine Auswahl von Nord nach Süd:

AURICH: Mitten auf dem Weihnachtsmarkt steht ein großes Knusperhaus. Außen am Gebäude wird die Auricher Weihnachtsgeschichte erzählt. Dabei erleben die beiden Kinder Jan und Grit spannende Abenteuer. Die Buden stehen vor historischen Gebäuden. (25.11. bis 23.12.)

LÜNEBURG: Die Hansestadt lockt mit ihrem traditionellen Weihnachtsmarkt vor der eindrucksvollen Barockfassade des Rathauses in der Altstadt. Neben beleuchteten Giebeln der stolzen Patrizierhäuser erstrahlen auch die drei Innenstadtkirchen sowie das Alte Rathaus im Licht. Zum Angebot gehören Holzschmuck, selbst gezogene Wachskerzen und die berühmten Lüneburger Salzsteinlampen.(27.11. Bis 23.12.)

BURG BODENTEICH: Die Gebäude des historischen Burggeländes sind festlich illuminiert und die Bodendiker Burg-Garde wird in schmucken Uniformen auftreten. Den „WeihNachtsBasar“ gibt es am 7. Dezember im Rittersaal und der Malziele im Brauhaus, den Familien-Weihnachtsmarkt am 8. Dezember auf dem Burggelände. (7./8.12.)

CELLE: Die Fachwerkfassaden in der Fußgängerzone erstrahlen in weihnachtlicher Beleuchtung und dienen dem Weihnachtsmarkt als Kulisse. Eine 14 Meter hohe Weihnachtspyramide steht inmitten der historischen Altstadt. Auf der Stechbahn gibt es ein Weihnachtswäldchen mit traditionellem und individuellem Kunsthandwerk. (28.11. bis 29.12., am 24.12. geschlossen)

HANNOVER: Gleich drei Weihnachtsmärkte laden in der Landeshauptstadt zum Bummeln ein, davon rund 170 Stände in der Altstadt. Höhepunkt ist ein finnisches Weihnachtsdorf mit echtem Lappenzelt und ein Wunschbrunnenwald mit etwa 50 Tannen. Vor dem Hauptbahnhof Hannover können die Besucher Kulinarisches und Kunsthandwerkliches kaufen. Festlich geschmückte Häuschen bringen zudem weihnachtlichen Glanz in die Fußgängerzone Lister Meile. (Altstadt und Lister Meile: 22.11. bis 22.12., Hauptbahnhof: 25.11. bis 29.12.)

BRAUNSCHWEIG: Rund um den Dom St. Blasii stehen mehr als 140 liebevoll dekorierte Marktstände. Ein fester Bestandteil des Weihnachtsmarktes sind die überdachten Flöße im historischen Burggraben, dem ehemaligen Flusslauf der Oker. Von hier aus bietet sich ein einmaliger Blick auf die Kulisse des Weihnachtsmarktes und die historischen Bauwerke. (27.11. bis 29.12.)

WOLFENBÜTTEL: Seit 1585 gibt es den Weihnachtsmarkt in Wolfenbüttel - er ist einer der ältesten Märkte Deutschlands. Vor dem historischen Rathaus mit seinen festlich beleuchteten Fenstern befinden sich etwa 45 Stände. Dicht nebeneinander stehen zudem in der Fachwerkgasse ein gutes Dutzend Fachwerkhäuschen, in denen vom selbst gebackenem Keks bis hin zur selbst gestrickten Socke und zum Duftlämpchen alles geboten wird, was an die Zeit von Krämern erinnert. (26.11. bis 23.12.)

HAMELN: Die malerische Kulisse in Hamelns geschmückter Altstadt und die aufwendig verzierten Markthütten sind ein Blickfang. Es gibt eine neue Kinder-Eisbahn und einen Lichter-Himmel über der Hochzeitshaus-Terrasse. (27.11. bis 23.12.)

GOSLAR: Im Weltkulturerbe Bergwerk Rammelsberg bietet der Weihnachtsmarkt über und unter Tage Spezialitäten aus dem Harz an. Der Roeder-Stollen erstrahlt im Kerzenschein. Als besonders stimmungsvoll gilt der Weihnachtswald in der Altstadt mit seinen 60 großen Nadelbäumen auf duftendem Waldboden. (Altstadt: 27.11. bis 30.12., Rammelsberg: 14./15.12)

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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