Künstler macht aufmerksam

Weinendes Pokémon in Syrien gesichtet

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Ein syrischer Künstler will so auf das Leid in seiner Heimat aufmerksam machen.

Damaskus - Der Pokémon-Hype geht um die Welt und macht diese mittlerweile so auch auf das viele Leid aufmerksam. Ein syrischer Künstler hat die Fabelwesen inmitten einer zerstörten syrischen Straße oder neben IS-Kämpfer gesetzt.

Eine traurige Pokémon-Figur inmitten einer zerstörten syrischen Straße, ein Drache aus dem Videospiel neben schwerbewaffneten Dschihadisten - der syrische Künstler Chaled Akil hat den Hype um Pokémon Go genutzt, um auf das Leid in seiner Heimat aufmerksam zu machen. Auf seiner Website veröffentlichte Akil Fotomontagen, die Fantasiewesen aus der beliebten Smartphone-App in Szenen aus dem nun schon mehr als fünf Jahre andauernden Bürgerkrieg in Syrien versetzen.

Akils Montagen zeigen etwa eine türkis-grüne Figur neben einem Jungen mit Fahrrad auf einer zerstörten Straße oder ein weinendes Pikachu, den gelben Star der Pokémon-Wesen, an der Seite eines Kindes inmitten von Ruinen.

Weinendes Pokémon in Syrien 

Ein syrischer Künstler will so auf das Leid in seiner Heimat aufmerksam machen.
Ein syrischer Künstler will so auf das Leid in seiner Heimat aufmerksam machen. © afp
Ein syrischer Künstler will so auf das Leid in seiner Heimat aufmerksam machen.
Ein syrischer Künstler will so auf das Leid in seiner Heimat aufmerksam machen. © afp
Ein syrischer Künstler will so auf das Leid in seiner Heimat aufmerksam machen.
Ein syrischer Künstler will so auf das Leid in seiner Heimat aufmerksam machen. © afp
Ein syrischer Künstler will so auf das Leid in seiner Heimat aufmerksam machen.
Ein syrischer Künstler will so auf das Leid in seiner Heimat aufmerksam machen. © afp

In Pokémon Go müssen Spieler mit ihrem Smartphone durch die Gegend laufen und in der echten Welt versteckte Pokémon-Figuren "einfangen". Die kostenlose App sorgt seit Anfang Juli in vielen Ländern für Furore.

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