Nach Skandel keine Werbung mit dem „Gelben Engel“ mehr

VW wendet sich vom ADAC ab

Wolfsburg. Nach den Manipulationen beim ADAC-Preis „Gelber Engel“ geht Volkswagen auf Distanz zu dem Automobilclub. „Wir müssen jetzt sehen, wie wir mit dem Preis umgehen“, heißt es bei VW. Fest stehe bereits, dass – anders als üblich – nicht mehr mit dem Gelbe-Engel-Preis geworben werde.

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Entsprechende Anzeigenpläne seien zurückgezogen worden. Das Golf-Modell der Wolfsburger war am vergangenen Donnerstag vom ADAC in München mit dem „Gelben Engel“ ausgezeichnet worden. Am Wochenende räumte der ADAC dann ein, dass bei der Leserwahl zum „Lieblingsauto“ der Deutschen die Zahl der abgegebenen Stimmen geschönt worden war.

„Wir erwarten jetzt eine gründliche Aufklärung“, sagte ein Volkswagen-Sprecher der Süddeutschen Zeitung. Der Club werde um eine „Umstrukturierung nicht herumkommen“.

In Wolfsburg wird derzeit nicht ausgeschlossen, dass man die Auszeichnungen wieder zurückgeben werde. Die Entscheidung darüber bleibe erst einmal offen, hieß es. Vieles hänge nun davon ab, wie der ADAC den Fall intern aufkläre.

Auch BMW und Daimler, die in den vergangenen Jahren ebenfalls Träger des Preises waren, forderten eine umfassende Aufklärung. (HNA)

Rubriklistenbild: © dpa

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