Weniger Blutspenden in Hessen: Engpässe befürchtet

Kassel. In Hessen haben in den vergangenen Wochen zehn Prozent weniger Menschen Blut gespendet als üblich. Experten führen diese Entwicklung zum Teil auf die aktuelle Grippewelle zurück - und warnen nun vor Engpässen.

 „Normalerweise brauchen wir 5000 Spenden pro Woche, zuletzt waren es nur noch 4100“, sagte Sprecherin Stefanie Fritzsche vom Blutspendedienst Baden-Württemberg-Hessen des Deutschen Roten Kreuzes. Sie führt die aktuelle Entwicklung zum Teil auf die aktuelle Grippewelle zurück.

Generell sei die Zeit „rund um Fasching“ aber schwierig: „Die Leute haben anderes vor, zudem sind viele Hallen, wo sonst Blut gespendet wird, durch Veranstaltungen belegt.“ Noch hat die geringere Beteiligung nach Fritzsches Angaben nicht zu Engpässen geführt: „Aber wenn sich der Trend fortsetzt und wir die Krankenhäuser nicht mehr ausreichend bedienen können, müssen wir etwas unternehmen.“ Zunächst würde versucht, die fehlenden Blutkonserven durch die Hilfe anderer Blutspendedienste zu kompensieren. „Wenn das nicht reicht, müssen wir einen Aufruf zum Blutspenden starten“, sagte Fritzsche. (lhe)

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