Niedersachsen bundesweit auf Platz 3

Weniger Häuser unter dem Hammer

RATINGEN. Die Zahl der Zwangsversteigerungen von Immobilien ist in Niedersachsen im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Insgesamt kamen an den Amtsgerichten 7376 Häuser unter den Hammer, 13,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Das teilte gestern der Ratinger Fachverlag Argetra mit, der Zwangsversteigerungs-Termine für ganz Deutschland erfasst.

Absolut betrachtet lag Niedersachsen damit bundesweit auf Platz drei hinter Nordrhein-Westfalen und Sachsen. Die Zahl der Versteigerungstermine ging in allen Bundesländern zurück. „Die hohe Nachfrage nach Immobilien aufgrund der Finanzmarktkrise erlaubt es so manchem Eigentümer, im freihändigen Verkauf die Zwangsversteigerung abzuwehren“, hieß es.

Sachsen-Anhalt an Spitze

Der Rückgang der Zahlen fiel in Niedersachsen mit minus 13,7 Prozent noch stärker aus als im Bundesdurchschnitt (minus 11,2 Prozent). Die meisten Zwangsversteigerungen gab es in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen.

Der Preis der Häuser, die in Niedersachsen unter den Hammer kamen, sank im vergangenen Jahr von 145 000 auf 140 000 Euro. (lni)

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