Zahl der Patienten mit Alkoholvergiftung sinkt

Weniger Komasäufer behandelt

Hannover. Die Zahl der jugendlichen Komasäufer, die stationär in Krankenhäusern behandelt wurden, ist in Niedersachsen leicht gesunken. 2010 kamen 2718 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gekommen. Das waren 1,3 Prozent weniger als im Vorjahr, teilte die Krankenkasse DAK unter Berufung auf noch unveröffentlichte Zahlen des Statistischen Landesamtes in Hannover mit.

In der Altersgruppe der zehn- bis 15-jährigen Kinder nahm der exzessive Alkoholmissbrauch deutlich ab – um 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 368 Kinder und Jugendliche wurden deswegen 2010 stationär behandelt. Auffällig: Die Zahl der betroffenen Mädchen war etwas höher als die der Jungen.

Einen leichten Anstieg beim Komasaufen gab es aber bei den Teenies in der Altersgruppe zwischen 15 und 20 Jahren. Hier wurden 2350 Fälle bekannt, zwei Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Aber: Im Zehn-Jahres-Vergleich stieg die Zahl der jungen Komasäufer in Niedersachsen um 220 Prozent. (tko/lni)

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