Neuer Minister will Pädagogen entlasten

Weniger Papierkrieg für Lehrer

Bernd Althusmann

Hannover. Niedersachsens Kultusminister Bernd Althusmann (CDU) will Lehrer von überflüssiger Bürokratie befreien. Er wolle den Schulalltag von bürokratischen Auflagen - wie dem Verfassen unzähliger Berichte - entfrachten, sagte er in Hannover. Althusmann übernahm am Dienstag sein Amt als neuer Kultusminister. „Es muss mehr Zeit für Lehrer geben, sich um die Schüler individuell zu kümmern.“ Zu seiner Amtsübernahme sagte der CDU-Politiker: „Ich werde schon eigene Akzente setzen.“

Eine radikale Kursänderung in der Schulpolitik verfolgt Althusmann aber nicht. Er will am Abitur nach 12 Jahren festhalten. Die Zusammenarbeit von Haupt- und Realschulen werde fortentwickelt, kündigte der Minister an. Den Weg in ein zweigliedriges Schulsystem - das bedeutet faktisch eine echte Zusammenlegung der Hauptschule mit der Realschule - sieht Althusmann aber skeptisch. Gewerkschaften und Lehrerverbände fordern seit langem bessere Unterrichtsbedingungen für Lehrer und kleinere Klassen. Der Chef der Gewerkschaft GEW, Eberhardt Brandt, lag mit der früheren Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann (CDU) im Clinch. (lni) Foto: dpa

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