Weniger rechtsextremistische Delikte in Niedersachsen registriert

Hannover. Die Zahl der rechtsextremistischen Straftaten in Niedersachsen ist leicht gesunken. Im ersten Halbjahr 2011 registrierte die Polizei 733 Delikte von Neonazis und damit 13 weniger als im Vorjahreszeitraum.

Das geht aus einer Kleinen Anfrage der Linksfraktion im Niedersächsischen Landtag in Hannover hervor. Die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg verzeichnete dagegen einen Anstieg von 19 Straftaten auf 46. In Wilhelmshaven/Friesland erhöhte sich ihre Zahl von 22 auf 38.

„Die zunehmenden Aktivitäten neonazistischer Strukturen in den betreffenden Regionen spiegeln sich auch in der Straftatenstatistik wider“, sagte die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Pia Zimmermann, in einer Mitteilung. Sie forderte die Landesregierung auf, gezielt dagegen vorzugehen. Die Linke im Landtag will bei den anstehenden Haushaltsverhandlungen deshalb ein Landesprogramm gegen Neonazismus und Rassismus zur Sprache bringen.

Weitere Anfragen der Linksfraktion an die Landesregierung ergaben, dass die Zahl der fremdenfeindlichen Straftaten von 137 im ersten Halbjahr 2010 auf 123 in den ersten sechs Monaten dieses Jahr gesunken ist. Die antisemitischen Delikte gingen von 79 auf 66 zurück. (dpa)

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