Wenn K+S kurzarbeitet: Alle sollen aufstocken helfen

Norbert Steiner

Kassel. Weil das Regierungspräsidium Kassel im Werrarevier die Versenkung von Salzabwässern im Untergrund nur noch reduziert erlaubt, schließt der Kasseler K+S-Konzern Kurzarbeit nicht aus.

Eventuell müsse die Produktion der Standorte Hattorf, Wintershall (Kreis Hersfeld-Rotenburg) und Unterbreizbach (Thüringen) nach und nach „zumindest vorübergehend ausgesetzt“ werden, schrieb der K+S-Vorstand den Mitarbeitern. Mitunterzeichner: Vorstandschef Norbert Steiner.

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Ausfälle durch Kurzarbeit beim Netto-Entgelt gleicht die Bundesagentur für Arbeit aus, zu 60 Prozent bei Kinderlosen, zu 67 Prozent bei Beschäftigten mit Kindern.

• Das monatliche Netto-Entgelt für Kurzarbeiter solle bis Ende April auf 90 Prozent, dann bis 20. Dezember auf 85 Prozent des Normal-Nettos ergänzt werden, so der Brief zur K+S-Betriebsvereinbarung.

• Anteilige Kosten zur Aufstockung auf 80 Prozent trage das Unternehmen, an den anteiligen Kosten zur Aufstockung auf 85 und 90 Prozent beteiligten sich „alle nicht-leitenden Mitarbeiter der K+S-Gruppe in Deutschland“. Das Geld komme aus einer Fünf-Prozent-Kürzung der Extra-Erfolgsbeteiligung der Jahresleistung 2015. Auch der Vorstand werde einen Solidarbeitrag leisten, leitende Angestellte sollten sich bitte anschließen.

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