Werrasalz: Minister sind uneins

Die Umweltminister der Anrainer-Länder von Werra und Weser sehen den Plan von Hessen und K+S zum Abbau der Salzbelastung mit großer Skepsis.

Kassel / Hannover. Die sieben Anrainer-Länder von Werra und Weser konnten sich am Montag in Hannover auf keinen gemeinsamen Weg zur Reduzierung der Salzbelastung in beiden Flüssen einigen. Vor allem die Idee, Abwasser des Kalierzeugers K+S per Pipeline an den Flüssen vorbei direkt in die Nordsee zu leiten, ist unter den Umweltministern umstritten. Niedersachsen lehnt dies ab, Hessen seit kurzem auch. NRW sieht darin weiter die beste Lösung. Niedersachsen will die wirtschaftliche Zumutbarkeit von verminderten Abbauraten seitens K + S und die Verpflichtung zur Komplettabdeckung aller Halden geprüft haben, um den Abwasseranfall weiter zu senken.

Das von Hessen und K+S vorgestellte Vier-Phasen-Modell erntete Skepsis. Konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Gewässerqualität will die EU bis Ende 2015 haben, ein öffentlich diskutabler Entwurf sollte eigentlich 2014 fertig werden. (wrk)

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