Politiker starb mit 54 Jahren

Westerwelle wird nach Ostern in Köln beerdigt

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Ein Foto von Guido Westerwelle am Freitag neben einem Kondolenzbuch im Eingangsbereich des Thomas-Dehler-Haus in Berlin.

Berlin - Der ehemalige Außenminister Guido Westerwelle (FDP) wird in Köln seine letzte Ruhe finden, wo er mit seinem Ehemann eine Wohnung hatte.

Die Beisetzung des langjährigen FDP-Vorsitzenden ist in der Woche nach Ostern geplant, vermutlich am ersten Wochenende im April. Dies teilte die Westerwelle Foundation - die von ihm gegründete Stiftung - am Montag in Berlin mit. Der Ex-Außenminister war am Freitag im Alter von 54 Jahren an den Folgen einer Leukämie-Erkrankung gestorben.

Westerwelle soll nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeigers“ (Dienstag) auf dem zentralen Melaten-Friedhof beerdigt werden. In der Domstadt hatte er zusammen mit seinem Ehemann Michael Mronz eine Wohnung. Nach der Chemotherapie und einer Knochenmark-Transplantation verbrachte er in der dortigen Uniklinik auch seine letzten Monate.

dpa

Guido Westerwelle: Sein Leben in Bildern

Guido Westerwelle, Tod, Krebs
Guido Westerwelle ist tot. Der FDP-Politiker starb am 18. März 2016 im Alter von 54 Jahren an Leukämie. Wir blicken zurück auf sein bewegtes Lebens. © dpa
Guido Westerwelle, Tod, Krebs
In Bad Honnef bei Bonn geboren, tritt Westerwelle bereits 1980 kurz nach dem Abitur bei der FDP ein. Anschließend absolvierte er ein Jurastudium und promovierte. Von 1983 bis 1988 hatte er den Vorsitz der Jungen Liberalen inne. © dpa
Guido Westerwelle, Tod, Krebs
Von 1994 bis 2001 war er unter den Parteivorsitzenden Klaus Kinkel und Wolfgang Gerhardt Generalsekretär der FDP. In dieser Funktion hatte er maßgeblichen Anteil an der Neuformulierung des aktuellen Parteiprogramms. © dpa
Guido Westerwelle, Tod, Krebs
Im Jahr 2000 trat der damalige FDP-Generalsekretär Westerwelle in der TV-Show "Big Brother" auf. © dpa
Guido Westerwelle, Tod, Krebs
Zwischen 2001 und 2011 leitete Westerwelle (2.v.l.), Mister 18-Prozent, die FDP als Bundesvorsitzender. © dpa
Guido Westerwelle, Tod, Krebs
Zur Bundestagswahl 2002 tourte Westerwelle beim "Projekt 18" in seinem "Guidomobil" durch ganz Deutschland. Das Ziel von 18 Prozent bei den Wahlen verpassten die Liberalen aber deutlich. © dpa
Guido Westerwelle, Tod, Krebs
2009 ernannte ihn Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Außenminister. © dpa
Guido Westerwelle, Tod, Krebs
Mit 14,6 Prozent zogen die Liberalen bei der Bundestagswahl ins Parlament ein und sicherten damit eine schwarz-gelbe Mehrheit. © dpa
Guido Westerwelle, Tod, Krebs
Seit dem 17. September 2010 lebte Westerwelle mit dem Manager Michael Mronz in einer eingetragenen Partnerschaft. Im Sommer 2004 wurde seine Homosexualität einer breiten Öffentlichkeit bekannt. © dpa
Guido Westerwelle, Tod, Krebs
Bis 2011 war Westerwelle auch Vizekanzler. © dpa
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Vier Jahre lang repräsentierte Westerwelle als Außenminister Deutschland in der Welt. © dpa
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2013 schaffte die FDP nicht mehr den Sprung ins Parlament, damit endete auch das Mandat von Westerwelle. © dpa
Guido Westerwelle, Tod, Krebs
Am 20. Juni 2014 wurde bekannt, dass er an akuter Leukämie erkrankt ist. Die Krankheit wurde zufällig im Rahmen einer Voruntersuchung zu einer Knie-Operation diagnostiziert. Der Politiker kämpfte fast zwei Jahre gegen die Erkrankung. © dpa
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Im vergangenen November veröffentlichte Westerwelle das Buch vor, das er über seine Erkrankung geschrieben hatte. Titel: "Zwischen zwei Leben: Von Liebe, Tod und Zuversicht." © dpa

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