Vier Bundesländer betroffen

Wieder Warnstreiks des öffentlichen Dienstes

Beschäftigte des öffentlichen Dienstes haben sich in Hamburg zu einer Kundgebung versammelt. Verdi, GEW und die Gewerkschaft der Polizei haben im Tarifkonflikt des Öffentlichen Diensts alle Tarifbeschäftigten zum Warnstreik aufgerufen. Foto: Axel Heimken
1 von 5
Beschäftigte des öffentlichen Dienstes haben sich in Hamburg zu einer Kundgebung versammelt. Verdi, GEW und die Gewerkschaft der Polizei haben im Tarifkonflikt des Öffentlichen Diensts alle Tarifbeschäftigten zum Warnstreik aufgerufen. Foto: Axel Heimken
6 Prozent mehr sind gefordert: Beschäftigte im Öffentlichen Dienst sind auf dem Weg zu einer Kundgebung. Foto: Arno Burgi
2 von 5
6 Prozent mehr sind gefordert: Beschäftigte im Öffentlichen Dienst sind auf dem Weg zu einer Kundgebung. Foto: Arno Burgi
Die Forderungen der Gewerkschaften sieht die Tarifgemeinschaft deutscher Länder als zu hoch an. Foto: Axel Heimken
3 von 5
Die Forderungen der Gewerkschaften sieht die Tarifgemeinschaft deutscher Länder als zu hoch an. Foto: Axel Heimken
Bei einem Protestmarsch vor dem Finanzministerium in Hannover fordern Landesbeschäftige 30 Tage Urlaub im Jahr. Foto: Hauke-Christian Dittrich
4 von 5
Bei einem Protestmarsch vor dem Finanzministerium in Hannover fordern Landesbeschäftige 30 Tage Urlaub im Jahr. Foto: Hauke-Christian Dittrich
Polizeibeamte demonstrieren vor dem Düsseldorfer Landtag. Mit einem selbstgebastelten Polizeifahrzeug verleihen sie ihren Lohnforderungen Nachdruck. Foto: Rolf Vennenbernd
5 von 5
Polizeibeamte demonstrieren vor dem Düsseldorfer Landtag. Mit einem selbstgebastelten Polizeifahrzeug verleihen sie ihren Lohnforderungen Nachdruck. Foto: Rolf Vennenbernd

Düsseldorf (dpa) - Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder haben weitere Warnstreiks begonnen. Unter anderem legten in Nordrhein-Westfalen am Morgen Mitarbeiter der Universitätskliniken Essen, Köln und Düsseldorf die Arbeit nieder.

Dort werde am Donnerstag die Hälfte der Operationssäle geschlossen bleiben, sagte ein Verdi-Sprecher. Die Notfallversorgung sei aber gesichert.

Die Gewerkschaften haben die Mitarbeiter von Ministerien, Finanzämtern und Uniklinken, an Gerichten, Hochschulen und bei der Polizei zu dem Warnstreik aufgerufen. Am Mittag ist eine Kundgebung vor dem Landtag in Düsseldorf geplant, bei der Verdi-Chef Frank Bsirske und der Verhandlungsführer des Deutschen Beamtenbundes, Willi Russ, sprechen sollen. Verdi erwartet rund 6000 Teilnehmer.

Aktionen waren im Laufe des Tages auch in Hamburg, Niedersachsen und Brandenburg geplant.

Die Gewerkschaften fordern in der laufenden Tarif- und Besoldungsrunde im öffentlichen Dienst der Länder eine Verbesserung im Gesamtvolumen von sechs Prozent. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) lehnt dies als viel zu hoch ab.

Das könnte Sie auch interessieren

Weitere Fotostrecken des Ressorts

Landtagswahl in Bayern 2018: Schockstarre und Jubellaune - Die besten Bilder der Wahlpartys 
Bayern hat einen neuen Landtag gewählt. Bei CSU und SPD ist der Katzenjammer groß, bei den Grünen regnet es Konfetti, …
Landtagswahl in Bayern 2018: Schockstarre und Jubellaune - Die besten Bilder der Wahlpartys 
Anti-Erdogan-Demo: Die Bilder aus Berlin
Am Freitag sind Tausende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan zu …
Anti-Erdogan-Demo: Die Bilder aus Berlin

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.