Wiesbaden baut als einzige Stadt in Hessen Schulden ab

Wisbaden. Die Schere zwischen armen und reichen Großstädten in Hessen geht immer weiter auseinander. Während das reiche Wiesbaden 2012 beim Schuldenabbau vorankam, gerieten hoch verschuldete Kommunen noch stärker in die Miesen.

Das hat eine am Dienstag in Stuttgart veröffentlichte Untersuchung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young ergeben, bei der Daten der Statistikämter von Bund und Ländern ausgewertet wurden.

Unter den fünf Großstädten in Hessen mit mehr als 100.000 Einwohnern ist Wiesbaden die einzige, die zwischen 2010 und 2012 Schulden abbauen konnte. Am 31. Dezember 2012 war die Landeshauptstadt mit 357 Millionen Euro in den Miesen, ein Jahr vorher waren es noch 369 und Ende 2010 sogar noch 378 Millionen gewesen. Am anderen Ende der Skala: Offenbach. Dort steigen die Schulden unaufhörlich. Waren es Ende 2010 noch 605 Millionen Euro, steckte die Stadt Ende 2012 mit rund 961 Millionen Euro in der Kreide. Damit ist jeder der knapp 117.000 Einwohner im Schnitt mit 8200 Euro verschuldet.

Aber auch in Darmstadt steigen die Schulden stetig an.

Einzig Frankfurt folgt diesem Trend nicht. Die Mainmetropole verringerte 2011 ihre Schulden kurzfristig - 2012 stiegen sie dafür wieder kräftig auf 1,6 Milliarden Euro. (dpa)

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