CDU will kein Fracking in Schutzgebieten

Bad Zwischenahn. In allen niedersächsischen Wasserschutzgebieten soll Fracking künftig komplett tabu sein. Die CDU-Landtagsfraktion forderte gestern deutlich strengere Kriterien für die umstrittene Erdgas-Fördermethode, bei der ein Wasser-Chemikalien-Gemisch in den Untergrund gepresst wird.

„Bei allen Anträgen für Fracking-Vorhaben ist verpflichtend eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) und ein Planfeststellungsverfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung durchzuführen“, heißt es in einem Positionspapier, das die Abgeordneten auf ihrer Klausurtagung in Bad Zwischenahn verabschiedeten. Dafür müsse das Bergrecht geändert werden.

Und in Wasserschutzzonen sei Fracking „grundsätzlich nicht genehmigungsfähig“, lautet die CDU-Forderung. „Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel“, erklärte Fraktionschef Björn Thümler. Die Sicherheit der Bürger müsse oberste Priorität haben. (ymp)

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