GEW will mehr Geld für Schulen

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Geld für Schulen: GEW-Landeschef Eberhard Brandt. 

Hannover. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat erneut die Bildungspolitik der Landesregierung in Hannover kritisiert.

„Solange die CDU nicht für höhere Steuereinnahmen sorgt, kann der Bildungshaushalt nicht adäquat ausgestattet werden“, sagte GEW-Landeschef Eberhard Brandt am Dienstag. „Die Ansprüche, die Schulen auszustatten und gleichzeitig Kosten zu sparen, passen nicht zusammen.“

Brandt machte sich erneut für das gemeinsame Unterrichten von behinderten und nicht behinderten Kindern stark. Um Inklusionsschulen sachgerecht auszustatten und pädagogisch sinnvolle Ganztagsschulen einzurichten, brauche man mehr Stellen.

Brandt forderte von Kultusminister Bernd Althusmann, die Diskriminierung der Gesamtschulen zu beenden. Eltern von Kindern mit Gymnasialempfehlung sollten die Option haben, ihr Kind auf eine Gesamtschule zu schicken – auch im ländlichen Raum. Die GEW kämpfe nicht gegen die Oberschulen, betonte Brandt. „Das Land sollte keine Vorschriften machen, welche Schule vor Ort am sinnvollsten ist.“

Auch die Finanzierung von Kindertagesstätten entspreche nicht dem wachsenden Bedarf der Gesellschaft. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird durch Kitas mit pädagogischen Konzepten gelöst“, erläuterte Brandt. „Das kostet richtig Geld.“

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