Baubeginn für neues Wrack- und Fischereimuseum, das sieben Millionen Euro kosten soll

Windstärke 10 soll die Massen locken

Maritimes Museumsprojekt: In zwei ehemaligen Packhallen entsteht das Wrack- und Fischerei-Museum Cuxhaven, das auch den lebensgefährlichen Einsatz der Fischer würdigen soll. Foto: dpa

Cuxhaven. Die Hafenstadt Cuxhaven bekommt ein neues Museum: Mit der Grundsteinlegung haben am Mittwoch die Bauarbeiten für „Windstärke 10 – Wrack- und Fischereimuseum Cuxhaven“ begonnen. Die zukünftige Touristenattraktion wird etwa sieben Millionen Euro kosten und in zwei ehemaligen Fischpackhallen aus den 1930er Jahren entstehen.

Das 4000 Quadratmeter große Museumsareal wird nach Angaben der städtischen Kulturreferentin Jenny Sarrazin mitten im historischen Hafengebiet geschaffen und soll im Sommer 2013 öffnen. 1800 Quadratmeter sind für eine Dauerausstellung vorgesehen.

Die ehemaligen Packhallen nahe dem Herings- und dem Niedersachsenkai werden mit einer gläsernen Hallenkonstruktion verbunden. Das Projekt führt die bisher getrennten Sammlungen eines Fischerei- und eines Wrackmuseums zusammen. Die Fischerei und der Untergang von Schiffen sind eng mit der Geschichte Cuxhavens verbunden. Zwar gibt es in Deutschland keine nennenswerte Hochseefischerei mehr.

Aber der historische Fischereihafen und die Fischindustrie bestimmen nach wie vor das Stadtbild des größten Nordseebades Cuxhaven. Schon der Museumsname verweise auf die Herausforderungen und Gefahren der Seefahrt, erläuterte Jenny Sarrazin. „Wind mit Orkanstärke 10 türmt in der Nordsee Wellenberge von über fünf Metern Höhe auf und lässt die Elbmündung zu einer gefährlichen Schiffsfalle für jeden werden, der den schweren Brechern über Untiefen und Sandbänken zu nahe kommt.“ (epd/lni/tko)

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