Knast für Amtsgerichtsdirektor wegen Adress-Fehler

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Adress-Dreher: Der Direktor des Amtsgerichts sollte ins Jugendgefängnis gesperrt werden.

Winsen . Ein kleiner Adress-Dreher - und schon soll der Direktor des Amtsgerichts in Winsen an der Luhe für zwei Wochen ins Jugendgefängnis. Eine entsprechende Ladung hat Direktor Albert Paulisch vor kurzem von der Haftanstalt erhalten.

Wenn er am kommenden Montag nicht erscheine, werde ihn die Polizei festnehmen, heißt es in dem Schreiben. Auch auf gesittete Kleidung sei zu achten.

Paulisch nahm die Verwechslung mit Humor. „Ich musste breit schmunzeln“, teilte er am Donnerstag mit. Mit einem Anruf klärte sich der Behördenfehler auf. Die Haftanstalt hatte die Ladung versehentlich an das Amtsgericht statt an den Verurteilen adressiert.

So etwas sei ihm in seinen 16 Jahren als Amtsgerichtsdirektor im Kreis Harburg noch nie passiert, sagte Paulisch. Das Anschreiben komme jetzt in seine Sammelakte für kuriose Justizfälle. (dpa)

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