Gerade mal 80 Sonnenstunden

Rekord: So trüb war der Winter noch nie

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Schloss Wilhelmsthal

Offenbach. Wolken, Schnee, Regen, Nebel: Dieser Winter ist vor allem trüb, dunkel und grau. Seit Anfang Dezember zeigte sich die Sonne in Hessen kaum.

Nach einer Schätzung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) werden bis Ende Februar, wenn der meteorologische Winter zu Ende geht, nicht mehr als 80 Sonnenstunden zusammenkommen. Das wäre der trübste Winter seit Beginn der flächendeckenden Aufzeichnungen im Jahr 1951.

Den bisher niedrigsten Wert in Hessen hatte es 1970 gegeben - damals schien die Sonne im Landesschnitt 82,5 Stunden lang. Normal sind 140 Stunden Winter-Sonnenschein. In punkto Temperatur und Niederschlag sei der diesjährige Winter weitgehend normal verlaufen, sagte DWD-Sprecher Gerhard Lux am Montag.

Besserung ist nicht in Sicht: Zwar wird es Mitte der Woche etwas milder, und ab Donnerstag bleibt es trocken, aber Wolken, Dunst und Nebel halten sich. Ganz vereinzelt könnte die Sonne sich mal kurz durchkämpfen, sagte DWD-Meteorologin Dorothea Paetzold. "Da, wo es schön ist, sollte man das nutzen, denn es hat Seltenheitswert." Mehr als einstellige Plusgrade sind tagsüber aber nicht drin, nachts kann es leichten Frost geben. (dpa)

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