Absichtserklärung unterzeichnet

Wintershall beteiligt sich an Erweiterung der Nord-Stream-Pipeline

Kassel. Der Kasseler Öl- und Gasförderer Wintershall wird sich auch an der Erweiterung der Ostsee-Pipeline Nord Stream beteiligen.

Eine entsprechende Absichtserklärung haben die Wintershall-Mutter BASF und der russische Gaskonzern Gazprom heute unterschrieben.

Bisher leitet Nord Stream in zwei Strängen bis zu 55 Milliarden Kubikmeter russisches Erdgas im Jahr von Vyborg nach Deutschland. Diese Kapazität soll sich mit der Erweiterung verdoppeln. Welchen Anteil Wintershall an der neuen Pipeline haben wird, steht noch nicht fest. Auch die Höhe der Investition ist noch offen. An den ersten beiden Nord-Stream-Leitungen ist Wintershall zu 15,5 Prozent beteiligt. Der Anteil hat einen Wert von 1,15 Milliarden Euro.

Zuvor hatten bereits der österreichische Öl- und Gasproduzent OMV, der britisch-niederländische Shell-Konzern und der deutsche Energieversorger Eon erklärt, sich am Nord-Stream-Ausbau zu beteiligen.

"In Anbetracht des steigenden Gasbedarfs des vereinten Europas wird der Ausbau der Gastransport-Infrastruktur, mit der die russischen Gasvorkommen direkt mit den europäischen Märkten verbunden werden, einen Beitrag zur weiteren Verbesserung der sicheren Gasversorgung des europäischen Kontinents leisten“, erklärte der stellvertretende Gaszprom-Vorstandschef Alexander Medvedev laut BASF-Mitteilung.

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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