Wirbel um neuen Job von Ex-Polizeichef

Norbert Nedela

Wiesbaden. Neuer Wirbel um den ehemaligen Landespolizeipräsidenten Norbert Nedela: Der aus Hohenroda (Kreis Hersfeld-Rotenburg) stammende 60-Jährige, der im November 2010 von Innenminister Boris Rhein (CDU) geschasst worden war, arbeitet inzwischen für den französischen Großkonzern Thales. Das Unternehmen produziert Hightech für Luft- und Raumfahrt, aber auch Rüstungsgüter. Nedela ist dort „Direktor für Großkunden aus dem öffentlichen Sektor“. Er soll unter anderem für die Polizei Ansprechpartner sein.

Gerade seine Kenntnisse der „Anforderungen im öffentlichen Sektor“ sind nach Auffassung von SPD und Grünen Grund für Kritik. Jürgen Frömmrich (Grüne/Frankenberg) fordert für ranghohe Entscheidungsträger wie Nedela zwei bis drei Jahre Pause vor einem Wechsel in die Privatwirtschaft. Nancy Faeser (SPD) sieht ebenfalls Interessenskonflikte. Dagegen erklärte Boris Rhein. Nedela habe erklärt, seine Aufgaben bezögen sich „nicht auf Behörden, Einrichtungen oder Feuerwehren des Landes Hessen“. (wet)

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