Republikaner Romney: 21,7 Mio. Einkommen

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Mitt Romney (l) versuchte bei der Fernsehdebatte, Kontrahent Newt Gingrich in die Ecke zu drängen.

Washington - Harter Kampf um den Platz als Präsidentschaftskandidat: Nach seiner Niederlage in South Carolina geht Favorit Mitt Romney in die Läster-Offensive. Auch eine offengelegte Steuererklärung soll helfen.

Es scheint, als müsste Im Rennen um die Nominierung des Präsidentschaftskandidat Mitt Romney nach seiner bitteren Niederlage in South Carolina die Strategie wechseln. Jetzt setzt der US-Republikaner auf Transparenz: Gegenüber mehreren Zeitungen legte der frühere Gouverneur des Staats Massachusetts am Dienstag seine Steuererklärungen offen. Zunächst hatte er sich dagegen gesträubt. Für 2010 führte er demnach bei einem Gesamteinkommen von 21,7 Millionen Dollar (16,8 Millionen Euro) etwa drei Millionen an den Staat ab.

Die Republikaner suchen den Super-Kandidat

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Durch Spenden in Höhe von weiteren drei Millionen Dollar an wohltätige Zwecke sowie an die Kirche der Mormonen konnte er seinen Steuersatz den Angaben zufolge auf etwa 14 Prozent reduzieren. Romneys Konkurrent Newt Gingrich hatte seine Steuererklärungen bereits am Samstag veröffentlicht.

Doch nicht nur Transparenz soll Romney wieder zurück in die Spur bringen, sondern anscheinend auch ein rauer Ton. Denn längst ist der 64-Jährige nicht mehr der sicher geglaubte Sieger. In der letzten TV-Debatte am Montagabend auf NBC ging Romney in die Offensive. Er ätzte gegen den ehemaligen Kongressabgeordneten von Georgia: "Am Ende seiner Amtszeit lag seine Zustimmungsrate bei 18 Prozent." Danach sei Gingrich mit seinen Kontrahenten hausieren gegangen. Newt Gingrich ließ die Läster-Attacke kalt. "Ich werde den Abend nicht damit verbringen, hinter Romneys falschen Informationen herzujagen."

dpa/mm

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