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Krebs und Parkinson? Neue Spekulationen um Putins Gesundheit

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Von: Karolin Schäfer

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Rund um Wladimir Putins Gesundheit gibt es viele Spekulationen. Ein Historiker will nun neue Infos über den Zustand des russischen Präsidenten haben.

Moskau – Mit Beginn des Ukraine-Krieges wurde viel über den gesundheitlichen Zustand von Kremlchef Wladimir Putin spekuliert. Immer wieder tauchen Medienberichte auf, in denen es um vermeintlich schwere Erkrankungen geht. Die Theorien reichen von Krebs über Parkinson bis hin zu einer bevorstehenden Erblindung. Nun ist die Gesundheit des russischen Präsidenten erneut im Gespräch.

Im April soll sich Putin einer Behandlung wegen seiner angeblichen Krebserkrankung unterzogen haben, berichtete Newsweek damals unter Berufung auf Beamte des US-Geheimdienstes. Deshalb sei er zu dieser Zeit auch kaum in Erscheinung getreten. „Putin ist definitiv krank“, zitierte die Zeitung einen der Beamten.

Gerüchte um Putins Gesundheit: Russlands Präsident nutzt „westliche Behandlung“

Nun soll sich Russlands Präsident offenbar westlicher Therapien unterziehen, um seine angebliche Erkrankung zu behandeln. Ohne diese Behandlung würde Putin „nicht am öffentlichen Leben der russischen Föderation teilnehmen“, zitierte die New York Post den russischen Historiker und Politologen Waleri Solowej. „Er nutzt die fortschrittlichsten Behandlungen und eine gezielte Therapie, die ihm Russland nicht bieten kann.“

Solowej ist sich „sicher“, dass Putin diese spezielle Behandlung erfährt, sagte der Historiker gegenüber dem ukrainischen YouTube-Kanal Odesa Film Studio. Nach Solowejs Einschätzung seien die Ärzte allerdings nicht sonderlich optimistisch. Kein Medikament könne so erfolgreich sein.

Spekulationen über Putins Gesundheit: Neben Krebs auch Parkinson

Solowej kritisiert regelmäßig die russische Führung, auch gegenüber deutschen Zeitungen. Bis 2019 war er Professor am staatlichen Moskauer Institut für Internationale Beziehungen (MGIMO). Schließlich musste er von seiner Professur zurücktreten – seiner Einschätzung nach auf Druck der russischen Regierung. Seit Jahren beschäftigt sich der Historiker mit Putins Gesundheitszustand. Nach Angaben der lettischen Zeitung Meduza gilt er als Verbreiter von Verschwörungsmythen.

Der russische Präsident Wladimir Putin.
Der russische Präsident Wladimir Putin. © Alexei Danichev/imago

Doch nicht nur an Krebs soll der Kremlchef leiden. „Ich kann bestätigen, dass bei ihm die Parkinson-Krankheit im Frühstadium diagnostiziert wurde“, zitierte die spanische Zeitung Marca einen Insider. Laut New York Post bestreitet der Kreml jedoch, dass Putin an irgendeiner schweren Krankheit leide. Wie es um Putins Gesundheit also tatsächlich steht, kann wohl nur der Kremlchef persönlich beantworten. (kas)

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