Abwesenheitsrätsel

Wildes Gerücht um Putin: Baby in der Schweiz?

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Wladimir Putin und seine angebliche Freundin Alina Kabajewa bei einem Treffen im Jahr 2004.

Moskau/Tessin - Das Rätsel um die Abwesenheit Wladimir Putins ist Berichten zufolge gelöst – seine Freundin soll der Grund sein.

Seit Tagen wundert sich die Welt: Wo ist Wladimir Putin? Der russische Präsident verschiebt wichtige Reisen und bei den Terminen, die er laut seiner Pressestelle angeblich wahrnimmt, sind keine Pressefotografen erlaubt – ist er etwa schwer krank? Nun sorgt ein neues Gerücht für Wirbel, das seine Abwesenheit erklären könnte: Putins Freundin Alina Kabajewa (32) soll sein Kind in einer Klinik im Schweizer Kanton Tessin bekommen haben.

Klinikmitarbeiterin verplapperte sich

Das Schweizer Nachrichtenportal Blick.ch berichtete zuerst darüber: Demnach hat sich eine Frau, die in der betreffenden Klinik arbeitet, verplappert. Der anonymen Quelle zufolge soll Kabajewa vor einigen Tagen hochschwanger in die Geburtenabteilung eingecheckt haben. Hat Putin sie dorthin begleitet? Einen eindeutigen Beweis dafür zu finden, ist schwierig, Putin schirmt sein Privatleben hermetisch ab. So wurde die Beziehung zwischen dem russischen Präsidenten und der früheren Olympiasiegerin in der Gymnastik-Disziplin niemals bestätigt – doch sie gilt in Russland als offenes Geheimnis.

Kabajewa ist oft in der Schweiz

Wie viel ist dran an den Gerüchten? Die traditionsreiche Schweizer Zeitung NZZ ist der Sache ebenfalls nachgegangen und erfuhr aus Ärztekreisen, dass in einer nicht näher genannten Privatklinik in der Region, das Sicherheitspersonal aufgestockt wurde – für einen wichtigen Besucher etwa? Kabajewa soll regelmäßig in der Nähe der Klinik, in Lugano Urlaube machen, wo es auch eine russische Exilgemeinde gibt.

Kreml veröffentlicht Bilder

Unterdessen hat der Kreml Bilder veröffentlicht, von einem Treffen Putins mit dem Präsidenten des Obersten Gerichts Wjatscheslaws Lebedew in der Nähe von Moskau. Ob diese Bilder tatsächlich am Freitag entstanden, kann nicht überprüft werden. Russische Blogger berichten immer wieder davon, dass Fotos des Präsidenten umdatiert werden.

Kreml-Sprecher weist Baby-Berichte zurück

Kremlsprecher Dmitri Peskow hat Berichte zurückgewiesen, denen zufolge Präsident Wladimir Putin erneut Vater geworden sei. Das meldete die dpa am Freitagabend mit Verweis  auf die russischsprachige Ausgabe des Magazins Forbes.

Demnach sagte der Kremlsprecher: „Diese Informationen entsprechen nicht der Wirklichkeit.“ Und im Scherz fügte er hinzu: „Ich plane, mich an Menschen mit viel Geld zu wenden, um eine Belohnung für die beste Medien-Ente auszuloben.“

LKU

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